1. come-on.de
  2. Kreis und Region

Razzia im Taxigewerbe: Zoll nimmt Schwarzarbeit ins Visier

Erstellt:

Von: Olaf Moos

Kommentare

Zoll
Symbolbild © Markus Scholz/dpa/Symbolbild

Hunderte von Zollbeamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) sind am Samstag bundesweit ausgeschwärmt und haben Unternehmen und Personen im Taxi- und Mietwagengewerbe überprüft. Dabei waren Beamte des Hauptzollamtes Dortmund auch im Märkischen Kreis aktiv. Das bestätigt die Sprecherin des Hauptollamtes, Andrea Münch, auf Anfrage.

Märkischer Kreis - Anlass für die Razzia waren demnach „verdachtsunabhängige Prüfungen“ in puncto Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung.

Die Zöllner befragten Arbeitgeber und Beschäftigte, kontrollierten Geschäftsunterlagen, um die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I und II oder die illegale Beschäftigung von Ausländern aufzudecken.

„Im Personenbeförderungsgewerbe spielt insbesondere die Prüfung der Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz eine bedeutende Rolle“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Zuständigkeitsbereich des Hagener Zolls, zu dem auch das Kreisgebiet gehört, stießen die Fahnder auf sechs Verstöße gegen das Mindestlohngesetz. In 17 Fällen ergaben sich Anhaltspunkte für Beitragsvorenthaltung gegenüber den Sozialversicherungen.

Wie viele Fälle in Städten des Märkischen Kreises auftauchten, teilte der Zoll nicht mit.

Auch interessant

Kommentare