Feuerwehr am Montagmorgen alarmiert

Brand in Filteranlage einer Metallfirma gelöscht - Warnung für die Bervölkerung aufgehoben

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Symbolbild

[Update 12.18 Uhr] Iserlohn - Die Feuerwehr musste am Montagmorgen zu einem Einsatz in einem metallverarbeitenden Betrieb in Iserlohn-Oestrich ausrücken. Dort brannte es in einer Filteranlage. Die Feuerwehr warnte Bürger vor gefährlichem Rauchgas. 

Die Feuerwehr wurde nach eigenen Angaben gegen 7 Uhr alarmiert, weil es bei dem Betrieb in der Straße "Im Mühlental" zu einem Brand in einer Filteranlage gekommen war. Dieses Lagebild hätte sich bei Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort auch bestätigt, wie Wehrleiter Jörg Döring im Gespräch mit der Redaktion erklärte. 

Die Filteranlage befindet sich in einem separaten Bauteil des Betriebes. Weil die Einsatzkräfte nur sehr schwer an den Betonturm herangekommen seien, habe die Einsatzleitung sich dazu entschieden, die Alarmstufe zu erhöhen. Daraufhin verschaffte sich die Feuerwehr mit "kräfteintensivem Einsatz" Zugang zum Brandherd, indem sie die Wand aufstemmte. Mit dem Einsatz von Löschschaum gelang es den Brandschützern schließlich, das Feuer schnell zu löschen.

Brand in Oestrich: Bevölkerung per NINA gewarnt

"Weil zunächst nicht klar war, welche Metalle bzw. Stäube in der Anlage gefiltert werden, haben wir eine Warnung über die App NINA herausgegeben", berichtete Jörg Döring. Dort hatte es geheißen, es könne zu "Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag" kommen. Auch gesundheitliche Einschränkungen konnten zunächst nicht ausgeschlossen werden. Daher wurden die Anwohner im Bereich Oestrich gebeten, die Fenster und Türen zu schließen.

"Das eine reine Vorsichtsmaßnahme", erläuterte Döring. Denn vor Ort sei dann klar geworden, dass es sich um vollkommen ungefährliche Stoffe handele, die in der Anlage gefiltert werden. Die Warnung für die Bevölkerung wurde daher auch wieder aufgehoben. 

Brand in Oestrich: 45 Kräfte im Einsatz

Die Feuerwehr hat ihren Einsatz in Oestrich mittlerweile weitestgehend beendet. Einige Kräfte stellen nun eine Brandwache, um zu Verhindern, dass die Feuerwehr durch ein Wiederaufflammen des Brandherdes überrascht zu werden. Nach Angaben von Jörg Döring waren insgesamt 45 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löschgruppen Oestrich, Letmathe, Stübbeken und Grüne im Einsatz. Zur Brandursache und Schadenshöhe liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. 

In den vergangenen Tagen hatte es mehere Brände in der Region gegeben. Unter anderem war die Feuerwehr in einem Industriebetrieb in Plettenberg im Einsatz. Auch in Menden und Lüdenscheid hatte es gebrannt. 

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