39-jähriger Tatverdächtiger polizeibekannt / Starke Kräfte vor Ort

Großeinsatz nach aggressivem Live-Stream mit Langwaffe - Mehrfamilienhaus in Menden evakuiert, zwei Festnahmen

Polizeibekannter 39-Jähriger zeigt sich im Internet „äußerst aggressiv“ - Mehrfamilienhaus evakuiert
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Polizeibekannter 39-Jähriger zeigt sich im Internet „äußerst aggressiv“ - Mehrfamilienhaus evakuiert

Ein polizeibekannter 39-Jähriger hat sich im Internet mit seiner Situation unzufrieden und sehr aggressiv gezeigt. Zu sehen war ebenfalls eine Langwaffe. Starke Kräfte von Polizei und Feuerwehr sind im Bereich Hassenbruch in Menden im Einsatz. Das Wohnhaus des 39-Jährigen - ein Mehrfamilienhaus - wurde evakuiert.

Update vom 9. Januar, 13.40 Uhr: Spezialkräfte haben vor wenigen Minuten zwei männlich Tatverdächtige (39 und 57 Jahre) unverletzt festgenommen.

Menden - Die Polizei des Märkischen Kreises erhielt am Samstagmorgen Kenntnis von einem Post eines bereits polizeibekannten 39-Jährigen aus Menden. Ein Zeuge meldete einen Live-Stream im Internet. Hierbei zeigte der polizeibekannte 39-Jährige und ein weiterer Mann eine Langwaffe vor.

„Der 39-Jährige streamte im Internet, äußerte seine Unzufriedenheit mit seiner jetzigen Situation und zeigte sich dabei äußerst aufbrausend und aggressiv“, sagt Dietmar Boronowski von der Polizei des Märkischen Kreises. „Da wir den Mann bereits kennen, müssen wir sein Verhalten ernst nehmen und davon ausgehen, dass er eine Gefahr für Nachbarn und Anwohner sein könnte.“

Deshalb rückte ein Großaufgebot der Polizei bereits am frühen Morgen zum Bereich Hassenbruch aus. Polizeibeamte sperrten den Bereich ab. Das Mehrfamilienhaus, in dem der 39-Jährige wohnt, wurde evakuiert.

„Die Bewohner wurden mit einem Bus der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) zur Wilhelmshöhe gebracht“, sagt Boronowski., Die Polizei zog Spezialeinheiten hinzu.

Derzeit versuchen starke Kräfte den Mann zur Kooperation zu bewegen. „Er ist bisher nicht kooperativ“, sagt der Polizeisprecher.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Wir berichten weiter ...

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