Sie lassen nicht locker

Falsche Polizeibeamten suchen weiter nach Opfern im Märkischen Kreis

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Symbolbild

Märkischer Kreis - Sie lassen nicht locker: Die falschen Polizeibeamten suchen weiter im Märkischen Kreis nach Opfern. Mindestens neun Senioren im Kreis hatten am Donnerstagabend einen Betrüger am Telefon. Drauf reingefallen ist zum Glück niemand - trotzdem warnt die Polizei weiter vor den Betrugsversuchen.

Die Senioren im Alter zwischen 79 und 93 wurden in Lüdenscheid, Meinerzhagen, Kierspe, Hemer, Menden und Nachrodt-Wiblingwerde von einem Betrüger angerufen. Sie konnten ihn jedoch abwimmeln. 

"Die Anrufer vermitteln zunächst Vertrauen, indem sie vor Einbrechern warnen. Mal sollen angeblich tatsächlich Täter festgenommen worden sein, die dann einen Zettel mit dem Namen des Angerufenen dabei gehabt hätten. Ein anderes Mal sollten gerade Einbrecher unterwegs sein", erklärt die Polizei. 

Im Zweifel auflegen und 110 anrufen

Irgendwann würden die Anrufer beginnen, ihre Opfer nach Wertsachen auszufragen. Sie sprechen entweder akzentfrei oder mit einem ganz leichten Akzent Hochdeutsch. Die echte Polizei warnt vor solchen Betrugsversuchen: "Immer wieder händigen Menschen den falschen Polizisten tatsächlich ihre Wertsachen zur 'sicheren Verwahrung' aus", warnt die Polizei im Märkischen Kreis. 

Junge Frau aus Lüdenscheid betrogen

Die Betrogenen sehen ihr Bargeld oder ihren Schmuck allerdings nicht wieder. Im Zweifel sollten Angerufene keine Auskunft am Telefon geben, sondern auflegen und den Notruf 110 wählen.

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