Ende der Fahrt

Polizei stoppt telefonierenden Lkw-Fahrer - und deckt diverse Vergehen auf

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Symbolfoto

Iserlohn - Telefonieren am Steuer ist nicht nur gefährlich und verboten, sondern wird auch zum Verhängnis, wenn die Polizei es bemerkt. Bei einem Lkw-Fahrer aus Bulgarien erst recht. Denn als die Polizei ihn deswegen anhielt, stellten sich schnell noch weitere Vergehen des Mannes heraus.

Den Beamten fiel der Mann am Donnerstagmorgen gegen 8.30 Uhr an der Sümmerner Straße auf, da er am Steuer seines Lkw während der Fahrt telefonierte. Die Polizisten hielten ihn an und kontrollierten ihn. 

Er händigte den Beamten einen bulgarischen Führerschein sowie einen bulgarischen Personalausweis aus, heißt es seitens der Polizei. Die Beamten nahmen die Papiere allerdings genauer in Augenschein und stellten fest, dass diese ausnahmslos gefälscht waren.

Bei der Entdeckung staunten die Beamten nicht schlecht

Da bei dem Mann die Identität nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, sollte er mit zur Wache genommen werden. "Die Beamten staunten nicht schlecht, als bei der Durchsuchung des Mannes auch noch Drogen aufgefunden wurden", so die Polizei. Ein Drogenvortest auf Marihuana verlief dann auch positiv, so dass eine Blutprobe angeordnet wurde.

Weit mehr als eine Anzeige wegen Telefonierens am Steuer

Weiterhin hatte der türkische Fahrer mit seinen gefälschten Papieren eine Fahrerkarte ergaunert, welche auf seine falschen Personalien ausgestellt war. Fazit: Statt einer Anzeige wegen Telefonierens erwartet ihn nun ein Verfahren wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Fahren unter Drogeneinfluss. Die Ermittlungen dauern an. - eB

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