Polizei macht 60.000-Euro-Fund im Keller

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Symbolbild

Lüdenscheid - Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge – so lautet der Vorwurf, wegen dessen sich ein 28-Jähriger aus Lüdenscheid ab Donnerstag vor der 9. großen Strafkammer des Hagener Landgerichts verantworten muss.

Der Mann soll im Keller einer Freundin fünf Kilogramm Amphetamin gebunkert haben. Der Straßenverkaufswert für die auch „Speed“ oder „Pep“ genannten Drogen dürfte bei etwa 60 000 Euro liegen. 

Der Fund, den Polizisten am 11. Dezember vergangenen Jahres machten, ist offenbar auf einen Zufall zurückzuführen. Denn die Beamten waren nach LN-Informationen zunächst wegen einer häuslichen Auseinandersetzung zur Wohnung einer Freundin des Angeklagten gerufen worden. 

Bei der Durchsuchung stießen die Polizisten dann auf die synthetischen Drogen und nahmen den mutmaßlichen Besitzer fest. Seitdem sitzt er in U-Haft. 

Nach Mitteilung des Landgerichts ist der 28-Jährige wegen mehrerer Gewaltdelikte vorbestraft, unter anderem wegen versuchten Totschlags. Seine Verteidigung übernimmt der Lüdenscheider Rechtsanwalt Dirk Löber.

Der Prozess findet ab 9.30 Uhr im Saal 101 statt. Fortsetzungstermine sind der 13. und 16. März.

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