Geruch ließ nichts Gutes erahnen

Polizei alarmiert Feuerwehr - wegen Brandgeruchs in eigener Dienststelle

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Symbolfoto

Iserlohn - Die Polizei in Iserlohn hat am Montagmittag zum Telefon gegriffen und die Feuerwehr alarmiert - wegen Brandgeruchs im zehnten Obergeschoss ihrer Dienststelle. 

Deutlich wahrnehmbarer Brandgeruch ließ die Polizei am Montagmittag zum Telefon greifen und die Feuerwehr alarmieren. Eigentlich ein alltäglicher Vorgang - da gelegentlich auch Notrufe für die Feuerwehr zunächst bei der Polizei landen. 

Doch diesmal war das zehnte Obergeschoss der eigenen Dienststelle der Polizei in Iserlohn betroffen: Hier tauchten Gerüche auf, die nichts Gutes erahnen ließen. 

Räumung nur im betroffenen Stockwerk

Die Feuerwehrleute konnten ihren detektivischen Spürsinn trainieren und suchten zunächst oberhalb der Rasterdecke nach einem möglichen Brandherd. Im übrigen Gebäude an der Friedrichstraße konnte unterdessen wie gewohnt weitergearbeitet werden. Das Gefahrenpotenzial wurde als so gering erachtet, dass eine Räumung über das betroffene Stockwerk hinaus nicht notwendig war. 

Zwei Etagen darunter wurde ein Bereitstellungsdepot für die 25 Feuerwehrleute eingerichtet, die sich zum Schluss noch im Einsatz befanden. Von dort aus hätten sie direkt tätig werden können, wenn es zu Löscharbeiten gekommen wäre. 

Es bleibt ein geringer Schaden und der Arbeitsausfall

Doch dazu kam es nicht mehr: Exakt eine Stunde nach Alarmierung wurde ein elektrisches Gerät als Ursache für den Brandgeruch ausgemacht. Dieses wies offensichtlich einen technischen Defekt auf. Es wurde vom Stromnetz getrennt und weggebracht. 

Für die Feuerwehr war der Fall damit erledigt. Für die Polizeibeamten im Grunde auch, aber die hatten sich bereits vorher nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nur das defekte Gerät muss nun ersetzt werden. So bleibt unterm Strich ein eher geringer Schaden und ein Arbeitsausfall in der Mittagszeit.

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