Was wird aus dem Erlebnispark im MK?

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Der imposante Torbogen der Burgruine Schwarzenberg dient oft als Fotomotiv. Das gesamte Gelände rund um die Burgruine, das derzeit in einer Art Dornröschenschlaf liegt, soll nach den Vorstellungen des Besitzers mittelfristig zu einer Art Erlebnispark umgewandelt werden.

Lange war es still rund um das Projekt Erlebnispark Burgruine Schwarzenberg, doch auch wenn die Corona-Pandemie die Planungen deutlich verzögert hat, wurde das Vorhaben keines zu den Akten gelegt.

Plettenberg - Felix Freiherr zu Inn- und Knyphausen, dem die Burgruine und die Waldflächen am Schwarzenberg gehören, bestätigte dies auf Anfrage unserer Zeitung. „Wir hätten mit der Planung eigentlich schon viel weiter sein wollen, aber Corona und die Auswirkungen der Borkenkäferplage haben viel Zeit und Kraft gekostet“, betonte der Freiherr. Immerhin konnte der auf auf Schloss Bodelschwingh in Dortmund lebendene Besitzer der Burgruine einen Zwischenerfolg verbuchen, denn bei der Frage nach geeigneten Parkflächen für die Besucher des noch namenlosen Erlebnisparks scheint eine Lösung in Sicht zu sein. Welche Flächen dafür in Fragen kommen, wollte der Dortmunder noch nicht verraten, denn man befinde sich noch in der Abstimmungsphase mit den zuständigen Behörden.

Auch zu einzelnen Details der Planung ließ sich der Freiherr nicht in die Karten schauen. Klar sei aber, dass man die Burgruine erlebbar machen möchte. So sei beispielsweise eine Bühne für Aufführungen denkbar. Zudem gibt es Planungen, den teilweise ohnehin von Borkenkäfern befallenen Baumbestand ringsum zu fällen, um so den Blick auf die Burgruine zu verbessern und diese entsprechend in Szene zu setzen. „Heute sieht man die Gemäuer ja kaum noch, weil alles sehr zugewachsen ist“, sagte zu Inn- und Knyphausen, der sich über die Planungen eng mit der Stadt Plettenberg abstimmt und dazu erst vor einigen Tagen mit dem Plettenberger Bürgermeister Ulrich Schulte sprach. 

Der Zahn der Zeit nagt an den immer noch imposanten Mauern der Burgruine Schwarzenberg.

Dass die Gemäuer dringend saniert und vor weiteren Frostschäden und dem Verfall geschützt werden müssen, ist dem Besitzer klar. Doch dies will er mit einer Aufwertung des gesamten Areals verbinden, das zu einem Ausflugsziel in der Region werden soll. Dazu dürfte beispielsweise ein Rundgang zählen, bei dem mittels moderner Digitaltechnik die Geschichte der Wehranlage der Grafschaft Mark nachvollzogen werden kann. Ob die anfangs geplanten Baumhaushotels wirklich realisiert werden können, ließ der Freiherr offen, gab aber in dem Zusammenhang zu verstehen, dass die planungsrechtlichen Hürden dafür recht hoch seien. Man habe aber einige Ideen, deren Verwirklichung in der nächsten Zeit – auch in Abhängigkeit einer möglichen Förderung des Projektes – geprüft werde. Welche Rolle das Forsthaus Schwarzenberg bei den Planungen rund um den Erlebnispark spielt, ließ Felix Freiherr zu Inn- und Knyphausen offen. Das Haus sei seit vielen Jahren vermietet, so der Besitzer der Immobilie und der angrenzenden Flächen.

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