Das Metallhandwerk

Planen, bauen, liefern – und das weltweit

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Fertig mit der Schule? Dann starte mit dem Metallhandwerk in eine sichere Zukunft.

Was haben der Airbus 380 und das Universitätskrankenhaus in Hamburg gemeinsam? Wer liefert Messgeräte nach Korea, Mechatronik für den Mars, Windkraft nach Vietnam? Wer liefert die maßgeschneiderten Energiesparfenster und Wintergärten für nebenan? Wer plant und baut Schallschutzwände oder Drehkopfbrücken über den Main? Alles Teamarbeit von Könnern im Metallhandwerk!

Metallbauer/in

Du suchst einen vielfältigen Beruf und interessierst dich für moderne Technik? Dann ist Metallbauer/in das Richtige für dich. Denn in diesem Beruf kannst du in drei verschiedenen Fachrichtungen tätig werden: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau. In allen Bereichen kommen reine Handarbeit und hoch technisierte Verfahren zum Einsatz.

Beim Herstellen, Prüfen, Instandsetzen und Montieren steht heute der Einsatz modernster Technik immer mehr im Vordergrund. Auch deswegen starten immer öfter junge Frauen ihre Zukunft bei den Metallbauern. Egal, ob es um Fenster, Türen, Treppen, Geländer, Gitter, geschweißte Stahlkonstruktionen, LKW-Aufbauten und Anhänger, Förder-, Schließ- und Fertigungsanlagen oder kunstvolle Metall-Arbeiten geht: Zahlreiche technische Innovationen sorgen dafür, dass verstärkt Köpfchen gefragt ist. Natürlich kommt auch die Praxis nicht zu kurz, wenn Ideen umgesetzt und Einzelteile beim Kunden montiert werden müssen.

Das erwartet dich

• Fertigung und Montage von Überdachungen, Fassadenelementen, Toren, Geländern, Fensterrah- men oder Schutzgittern aus Stahl oder anderen Metallen
• Fertigung und Montage von Einzelstücken speziell nach Kundenwunsch
• Erstellung und Umsetzung technischer Zeichnungen
• Be- und Verarbeitung von Leichtmetallen oder Stahl
• Einbau von Schließ- und Sicherheitsanlagen • Installation mechanischer, hydraulischer und elektrischer Antriebe für Tor- oder Sonnenschutz- anlagen. • u.v.m.

Das solltest du mitbringen

• Handwerkliches Geschick
• Sorgfalt
• Technisches Verständnis
• Räumliches Vorstellungsvermögen
• Gute körperliche Konstitution

In diesen Fächern solltest du stark sein

• Werken/Technik
• Mathematik
• Physik

Es ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Haupt- und Realschulabschluss ein.

Das bekommst du Ausbildungsvergütungen pro Monat in NRW:

• 1. Ausbildungsjahr: € 705 bis € 745
• 2. Ausbildungsjahr: € 750 bis € 801
• 3. Ausbildungsjahr: € 820 bis € 860
• 4. Ausbildungsjahr: € 885 bis € 925

So läuft die Ausbildung ab

• Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Gesellen-/Abschlussprüfung: Während der Berufsausbildung ist Teil 1 der Gesellenprüfung (Zwischenprüfung) durchzuführen. Er soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Die Ausbildung schließt mit Teil 2 der Gesellen-/Abschlussprüfung ab.

Feinwerkmechaniker/in

„Sitzt, passt, wackelt und hat Luft“ treibt dir die Schweißperlen auf die Stirn? Für dich ist der hundertstel Millimeter gerade genau genug. Dann solltest du den Beruf des Feinwerkmechanikers/der Feinwerkmechanikerin erlernen. Denn in diesem Fall bist du immer dann nicht weit, wenn im Werkzeug- und Maschinenbau höchste Präzision auf den Mikrometer gefragt ist.

Du kümmerst dich um kleinste Bauteile - egal, ob an computergesteuerten Werkzeugmaschinen oder an feinmechanischen Geräten, wie zum Beispiel Messgeräten für die Wetterbeobachtung, Montagevorrichtungen für Handys oder Greifwerkzeugen an Montagerobotern. Zudem berätst du deine Kunden im sicheren Umgang mit den Geräten und Maschinen. Und natürlich ist für deine Arbeit auch IT-Know-how ein absolutes Muss. Denn bei der computerisierten numerischen Steuerung (CNC) sind Programmierkenntnisse besonders gefordert. Angeboten wird der Ausbildungsberuf zum/zur Feinwerkmechaniker/in mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Feinmechanik, Werkzeugbau und Zerspanungstechnik.

Das erwartet dich

• Fertigung metallener Präzisionsbauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte
• Montieren der Bauteile zu funktionsfähigen Maschinen
• Einbau elektronischer Mess- und Regelkomponenten
• Einrichtung und Bedienung computergesteuerter Werkzeugmaschinen • Durchführung von Bedienungseinweisungen
• Bearbeitung von Metallen mittels spanender Verfahren (Drehen, Fräsen, Bohren etc.)
• Wartung und Reparatur feinmechanischer Geräte
• u.v.m.

Das solltest du mitbringen

• Handwerkliches Geschick
• Sorgfalt
• Technisches Verständnis
• Räumliches Vorstellungsvermögen
• Gute körperliche Konstitution

In diesen Fächern solltest du stark sein

• Werken/Technik
• Mathematik
• Physik

Es ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Haupt- und Realschulabschluss ein.

Das bekommst du Ausbildungsvergütungen pro Monat in NRW:

• 1. Ausbildungsjahr: € 705 bis € 745
• 2. Ausbildungsjahr: € 750 bis € 801
• 3. Ausbildungsjahr: € 820 bis € 860
• 4. Ausbildungsjahr: € 885 bis € 925

So läuft die Ausbildung ab

• Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Gesellen-/Abschlussprüfung: Während der Berufsausbildung ist Teil 1 der Gesellenprüfung (Zwischenprüfung) durchzuführen. Er soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Die Ausbildung schließt mit Teil 2 der Gesellen-/Abschlussprüfung ab.

Quellen:

handwerk.de berufenet.arbeitsagentur.de

metallausbildung.info

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