Wahl des Superintendenten

Wer wird Superintendent? Pfarrer aus Halver kandidiert

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Nicolai-Kirche in Halver.

Halver - Im September kündigte Superintendent Klaus Majoress seinen Ruhestand an. Noch bis zum 30. August 2020 ist er gewählt, dann hört er auf. Nachfolger könnte ein Pfarrer aus Halver werden.

Für die Superintendentenwahl 2020 des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg kandidieren zwei heimische Pfarrer. Das teilt Matthias Willnat, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises, am Montag mit. Ein Kandidat ist Pfarrer Martin Pogorzelski aus Halver. 

106 wahlberechtigte Synodale können sich zwischen Pogorzelski und Dr. Christof Grote aus Attendorn entscheiden. Synodale sind die Vertreter der Kreissynode, die am 20. Juni 2020 dann entscheiden, wer der neue Superindenten sein wird. 

Einführung am 31. August 2020

In einem Festgottesdienst am 31. August 2020 wird Klaus Majoress in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wird der neu gewählte Superintendent von Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, in sein neues Amt eingeführt. Die Stelle des Superintendenten wurde öffentlich bis Ende September ausgeschrieben. Die Mitglieder des Nominierungsausschusses sind diese Bewerbungen durchgegangen und haben sich schließlich für Martin Pogorzelski und Christof Grote als Kandidaten entschieden. 

Dr. Christof Grote (links) und Martin Pogorzelski.

Im neuen Jahr werden sich beide der Öffentlichkeit präsentieren. Im Mai 2020 sind zwei Veranstaltungen in Lüdenscheid und Plettenberg geplant. Am 20. Juni 2020 findet dann die Wahl in Valbert (Meinerzhagen) statt. 

Seit 2012 Pfarrer in Halver

Martin Pogorzelski ist 1961 in Gladbeck geboren. Seit 1983 ist er verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Halver. Pogorzelski studierte in Wuppertal und Tübingen, absolvierte sein Vikariat ab 1988 in der Evangelischen Kirchengemeinde Eickel und ein Sondervikariat im Eine-Welt-Zentrum in Herne. Ab 1991 war er Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Castrop. 

Nach der Vereinigung 2007 mit der Evangelischen Kirchengemeinde Rauxel, war er in der Evangelischen Pauluskirchengemeinde Castrop tätig. Auf der Ebene des Kirchenkreises Herne war er Diakoniepfarrer für den Stadtbereich Castrop-Rauxel und Mitglied im Ausschuss für Gemeindeaufbau und Evangelisation. Seit 2012 ist er Pfarrer in Halver. Im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg arbeitet er zudem im Theologischen Ausschuss und übt seit 2018 im Kreissynodalvorstand das Amt des Scriba aus. 

Zweiter Kandidat aus Attendorn

Mit ihm ist Dr. Christof Grote nominiert. Er ist 1964 in Bielefeld geboren, arbeitet seit 1997 in der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn. Neben zahlreichen Gottesdiensten und der Seelsorge setzt er sich für den Kindergarten, die Attendorner Tafel und das neue Begegnungs- und Sozialzentrum „lebensfroh. Kirche im Laden“ ein. Seit 2000 engagiert er sich als stellvertretender Assessor im Kreissynodalvorstand.

Außerdem ist er Diakoniepfarrer für die heimische Region und seit vielen Jahren auch Delegierter auf der westfälischen Landessynode. Grote ist verheiratet mit Schulpfarrerin Christiane Berthold. Die beiden haben zwei Kinder.

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