Peter Schrade will mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft zukunftsorientierte Themen ansprechen

„Starke Stimme“ für den Mittelstand notwendig

Peter Schrade, Beauftragter des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft im Kreis und in Hagen.

Märkischer Kreis - „Der Mittelstand braucht eine Stimme – eine starke, die auch in der Politik im Land und auf Bundesebene gehört wird.“ Für Peter Schrade, Unternehmensberater aus Kierspe und seit wenigen Monaten Beauftragter des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Märkischen Kreis und in Hagen, sind die vorrangig familiengeführten Unternehmen noch immer das Rückgrat für stabiles Wachstum, sichere Arbeitsplätze und nachhaltige Investitionen in der Region.

Viele Unternehmen sind in ihren Nischen Weltmarktführer – mehr als 100 dieser „Hidden Champions“ haben ihren Sitz in Südwestfalen. Diese „versteckten Meister“ möchte der Verband ebenso wie die vielen anderen Betriebe stärker ins Rampenlicht rücken.

 „Wir möchten als Verband die Unternehmen stärker miteinander ins Gespräch bringen und sie enger vernetzten“, erklärt Schrade. Manchmal lägen die Lösungen für eigene Problemstellungen nur einen Steinwurf weit entfernt um die Ecke. „Das muss man aber erst mal wissen.“ Vorhandene Plattformen im Netz wirkungsvoll einsetzen, Veranstaltungen zu ganz unterschiedlichen Themenschwerpunkten und schließlich eine offensive Vermarktungsstrategie – „Es gibt eine ganze Menge an Ideen, die in möglichst großer Breite umgesetzt werden sollen“, erklärt der Verbandsbeauftragte. 

Schließlich versteht sich der Verband auch als Brückenbauer, wenn zum Beispiel ein Betrieb in Hamburg Kontakte zu einer Lüdenscheider Firma sucht. Für den 5. Juli lädt Schrade zum Auftakt einer Veranstaltungsreihe in die Lüdenscheider Schützenhalle auf dem Loh ein. Ab 17 Uhr geht es um die strategischen Prozesse für eine Unternehmensnachfolge. 

Im September stehen die Wertermittlungen eines Betriebs sowie Pensionszusagen im Mittelpunkt, gegen Jahresende rückt die psychologische Fragestellung „Wie trenne ich mich von meiner Firma“ in den Vordergrund. Es gebe darüber hinaus eine ganze Reihe von interessanten Ansätzen, wie sich die bislang 100 Mitgliedsfirmen in der Region („Es können sehr gerne mehr werden“) künftig noch besser aufstellen und behaupten können. 

So ergäben Schülerpraktika mit Vorverträgen neue Nachwuchsperspektiven für die Unternehmen wie auch Motivationshilfen für die jungen Absolventen. Wege zur Energieeinsparung oder E-Mobilität sowie der Einsatz von Bonifikationen für Mitarbeiter gewännen einen immer höheren Stellenwert.

www.bvmw.de

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