Noroviren: Transferstopp für Lüdenscheider Flüchtlingsunterkunft

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Wegen Noroviren verhängte das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises einen Transferstopp für die Lüdenscheider Flüchtlingsunterkunft "Am Raithelplatz".

Märkischer Kreis - Aufgrund der Häufung von Durchfall und Erbrechen innerhalb der Flüchtlingsunterkunft „Am Raithelplatz“ in Lüdenscheid hat das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises mit sofortiger Wirkung einen Transferstopp verfügt.

Nach Auskunft des Kreises liegen derzeit zwei labormedizinische Nachweise von Noroviren bei Bewohnern der mit aktuell 147 Flüchtlingen belegten Unterkunft vor. Für die nächsten etwa 14 Tage, bis mindestens zum 29. Dezember, darf keiner der Bewohner die Einrichtung verlassen. Neuaufnahmen sind ebenfalls nicht möglich. Alle erforderlichen Hygienemaßnahmen wurden mit der Einrichtungsleitung besprochen und sind angelaufen.

Transferstopp auch in Meinerzhagen

Einen Transferstopp für bestimmte Personen verfügte das Gesundheitsamt des Kreises auch für die Einrichtung an der Bergstraße in Meinerzhagen. Dort ist ein Kind an Windpocken (Varizellen) erkrankt. Die mit 126 Menschen belegte Einrichtung verlassen dürfen zurzeit nur Personen, die entweder beide Impfungen nachweisen können oder bereits früher an Windpocken erkrankt waren. Das Gesundheitsamt hat die Maßnahmen angeordnet, weil eine Ansteckung der Bewohner untereinander nicht ausgeschlossen werden kann. Der Transferstopp für die Einrichtung in Meinerzhagen gilt für zunächst 16 Tage bis mindestens zum 30. Dezember.

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