Schulleiterin ist begeistert

Neuer Imagefilm: Ehemalige Realschüler werben für ihre Schule

Den neuen Imagefilm über die Realschule präsentierten Marlon Tolle und Lennart Schulte Schulleiterin Nina Fröhling.
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Den neuen Imagefilm über die Realschule präsentierten Marlon Tolle und Lennart Schulte Schulleiterin Nina Fröhling.

Noch einmal kehrten Lennart Runte und Marlon Tolle an die Realschule Balve zurück. Die 16-Jährigen waren Teil eines kreativen Quartetts des Abschlussjahrgangs 2020; vor und in den Sommerferien drehten sie einen Imagefilm für ihre Schule.

Marlon Tolle übernahm die Dreharbeiten, den Einsatz von Licht und Ton sowie den Zusammenschnitt auf vier Minuten und 30 Sekunden. Hauptdarsteller ist Lennart Runte, der schon seit der Grundschulzeit für kleine Filme mit und für seinen Freund Marlon vor der Kamera stand und steht. „Schon damals habe ich immer den Kleinen gespielt“, erinnert er sich.

Und auch dieses Mal schlüpfte Lennart in die Rolle eines Jüngeren: Er stellte einen neuen Schüler dar, dem von älteren Realschülern die Schule gezeigt wird. Dafür wurden die Mitschüler Luca Brinkschulte und Simon Meller verpflichtet. Für all dies stand kein großes Drehbuch zur Verfügung, wie Marlon Tolle erzählt. Vielmehr verließ er sich auf seine Intuition für Details, Kameraschwenks- und fahrten sowie Drohnenflügen. Auch die Texte folgten keinem Skript, sondern vielmehr spontanen Absprachen. An fünf Drehtagen zeigten die Abschlussschüler als einzige Darsteller das Schulleben.

Imagefilm wird in sozialen Netzwerken zu sehen sein

Schulleiterin Nina Fröhling ist begeistert von diesem Werk, das Marlon Tolle am Dienstag offiziell seiner ehemaligen Schule per USB-Stick zur Verfügung stellte. Sein ehemaliger Klassenlehrer Hendrik Dördelmann wird das Video auf den Schulrechner kopieren. Mit dem neuen Imagefilm soll unter anderem in sozialen Netzwerken für die Schule geworben werden.

Den neuen Imagefilm übergaben Marlon Tolle (Zweiter von links) und Lennart Schulte auf einem USB-Stick an ihren früheren Klassenlehrer Hendrik Dördelmann (links) und Schulleiterin Nina Fröhling.

„Leider fällt in diesem Jahr der Informationsabend für die Eltern der Viertklässler wegen der Corona-Pandemie aus, und ob wir im Januar unseren Tag der offenen Tür veranstalten dürfen, steht auch noch nicht fest – da hilft uns dieser Film, Werbung für die Schule zu machen“, sagt Schulleiterin Fröhling. Sie lobt den Film, der sehr professionell einen Eindruck der Realschule aus Schülersicht vermittele.

Bereits mehr als 30 Videos gedreht

Marlon Tolle hat bereits 30 verschiedene Videos gedreht, darunter über sein Hobby, das Parkour-Laufen, über seine Heimatstadt Balve und deren Sehenswürdigkeiten, aber auch eine Videoreihe über den Familienurlaub, aus einem Freizeitpark, von der Besucherterrasse des Düsseldorfer Flughafens und – ganz aktuell – über die Abschlussfahrt der Realschüler an den Gardasee. Auf dem Videoportal Youtube lädt er unter „WARTS AB!“ seit zwei Jahren seine Filme hoch.

Sein erster Film „Die Stadt Balve“ zeigt seine Heimat in drei Minuten und 29 Sekunden. Der Jugendliche konnte zwar seinen Berufswunsch, eine Ausbildung zum Mediengestalter in Bild und Ton, zunächst zwar nicht verwirklichen, bleibt aber seinem Hobby neben seiner seit August stattfindenden Lehre zum Garten- und Landschaftsbauer weiter treu. Dabei wird er immer professioneller: Seit diesem Jahr setzt Marlon Tolle eine Kamera ein, nachdem vorher das Handy zum Einsatz kam.

Gutscheine und Videolichter als Anerkennung

Das jüngste Werk über die Realschule war natürlich mit viel Arbeit verbunden, wurde von den Akteuren aber eher als besondere Aktion zum Abschluss der Schulzeit gesehen. Vorher war coronabedingt schließlich nicht viel möglich, um sich in Szene zu setzen. „Eine Schule kann nicht besser präsentiert werden als von den eigenen Schülern“, sagt Nina Fröhling. Das Lob geben der Regisseur und Schauspieler Lennart Runte – die beiden anderen Akteure Luca Brinkschulte und Simon Meller konnten an der Übergabe des Films nicht teilnehmen – zurück: „Wir waren immer gerne an dieser Schule.“ Für die drei Schauspieler gab es als Anerkennung jeweils einen Balver Gutschein, für Marlon Tolle zwei Videolichter auf Stativen. „Als Ergänzung für das Equipment“, sagt Nina Fröhling.

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