15 neue Sprachscouts: Das sind ihre Aufgaben

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15 neue Sprachscouts aus Neuenrade, Balve und auch Werdohl wurden in dieser Woche in der Bücherei in Neuenrade auf Initiative des Rotary Clubs ausgebildet.

Neuenrade – „Sprache verbindet“, wissen 15 Mädchen aus Neuenrade, Balve und auch Werdohl.

Sie sprechen neben Deutsch ihre Muttersprache Türkisch, Spanisch, Ungarisch oder auch Russisch, gehen auf weiterführenden Schulen ihren Weg. Einen solchen Weg wollen sie auch anderen Kindern mit Migrationshintergrund ermöglichen, haben sich deshalb entschieden „Sprachscouts“ zu werden. In dieser Woche startete das Projekt. 

Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen am Montag in der Stadtbücherei an der Niederheide vom Projektverantwortlichen des Rotrary Clubs Altena-Werdohl-Plettenberg, Prof. Dr. Peter Renvert. „Es sind wieder nur Mädchen“, stellte Sandra Horny, Leiterin der Bücherei, fest. Sie führte durch den dreistündigen Einführungskurs, der mit einer Bescheinigung von Rotary International für „besonderen Erfolg an der einführenden Schulung Sprachförderung bei Kindern mit Migrationshintergrund“ beendet wurde. 

Wohnortnaher Einsatz

Eingesetzt werden die 15 neuen Sprachscouts künftig wohnortnah bei syrischen, türkischen und afghanischen Kindern im Alter von fünf bis zehn Jahren. „Ziel ist die Unterstützung in spielerischer Form beim Erlernen der deutschen Sprache“, erklärte Prof. Dr. Renvert. Den Sprachscouts stehen dabei Paten bei den Hausbesuchen und auch bei Problemen zur Seite. Seit zwölf Jahren nimmt sich der Rorary Club Altena-Werdohl-Plettenberg der Sprachförderung an. Maximal 10 000 Euro stellt er dafür jährlich zur Verfügung. 

Sandra Horny übernahm die Moderation dieser Einführungsveranstaltung, zu der auch Pizza als Belohnung für alle Teilnehmer gehörte.

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