Polizei schrieb Anzeigen

Nachts im MK unterwegs: Ausgangssperren-Sünder erhalten Post

Wie viele Verstöße gegen die Ausgangssperre wurden im Märkischen Kreis geahndet? Eine Übersicht zeigt: Offensichtlich weniger als geplant. Polizei und Ordnungsämter wollen den Kontrolldruck dennoch hochhalten.

Eine umfassende Auswertung aus allen Städten im Kreis liegt allerdings nicht vor. Kreisweit hat die Polizei seit dem 9. April (bis 28. April) 57 Personen wegen eines Verstoßes gegen die Ausgangssperre angezeigt. Die Ordnungswidrigkeitenanzeigen der Polizei werden von den jeweiligen Ordnungsämter weiterbearbeitet – zusätzlich zu den Knöllchen des kommunalen Ordnungsdienstes. (News zum Coronavirus im MK)

StadtLüdenscheid
KreisMärkischer Kreis
Einwohnerca. 72.300

Nachts im MK unterwegs: Ausgangssperren-Sünder erhalten Post

In Summe registrierte zum Beispiel das Ordnungsamt der Stadt Lüdenscheid 58 Sachverhalte seit Beginn der Ausgangssperre. Insgesamt 81 Personen sollen dabei gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen haben. 23 Bußgeldbescheide über 278,50 Euro (Bußgeld 250 Euro plus Auslagen und Gebühren) wurden allein in der Stadt Lüdenscheid bereits verschickt.

Die Widerspruchsfrist beträgt zwei, die Zahlungsfrist vier Wochen. 31 der 58 Sachverhalte sind noch nicht entschieden, vier Fälle werden nicht mehr weiter verfolgt, wie eine Stadtsprecherin sagte.

Ein Autofahrer wird nachts von der Polizei in Lüdenscheid kontrolliert.

Darunter soll dem Vernehmen nach auch der in den sozialen Netzwerken heiß diskutierte Fall eines Spaziergängers sein, der am zweiten Abend der Ausgangssperre von der Polizei an der Versetalsperre angezeigt wurde.

Rubriklistenbild: © Markus Klümper

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