Hohe sechsstellige Summe Bargeld und wichtige Unterlagen in Iserlohn erbeutet

Tresor-Raub und "Mega-Belohnung": Das ist der Stand der Ermittlungen

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Symbolbild

Iserlohn - Nach dem spektakulären Tresor-Raub von Iserlohn in der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober hatte das um eine "hohe sechsstellige Summe" und "wichtige Unterlagen" gebrachte Einbruchsopfer eine Belohung von insgesamt 120.000 Euro ausgelobt. Wir haben zehn Tage nach der Tat nachgefragt, wie der Stand der Ermittlungen ist.

Der Fall ist in seiner Dramaturgie wohl so ziemlich einmalig - zumindest im Märkischen Kreis: Unbekannte dringen nachts an der Friesenstraße in Iserlohn in ein Mehrfamilienhaus ein.

Hier brechen sie offenbar ganz gezielt eine bestimmte Wohnungstür auf und einen ganzen Tresor aus der Wand, in dem sich zum Tatzeitpunkt eine hohe sechsstellige Summe Bargeld und "wichtige Unterlagen" befunden haben sollen.

Hoffnung auf konkrete Hinweise zu dem Verbrechen

Der Iserlohner entschied sich dazu, eine hohe Belohnung auszuloben, wie die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Freitag, 26. Oktober - also eine knappe Woche nach dem Einbruch - mitteilte:

  • Für Hinweise, die zur Wiederbeschaffung des Inhaltes des Tresors führen, 100.000 Euro.
  • Für Hinweise, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, 20.000 Euro.

Nach Einbruch in Iserlohn: Bestohlener lobt 120.000 Euro Belohnung aus!

Angesichts der enormen Höhe der Belohnung waren nicht nur die Ermittler gespannt darauf, ob zeitnah nach der Veröffentlichung konkrete Hinweise zu dem Verbrechen eingehen würden.

Angaben zur Beute werden nicht konkretisiert

Zehn Tage nach der Tat und fünf Tage nach der Veröffentlichung fällt die Bilanz ernüchternd aus: Laut Polizeipressesprecher Dietmar Boronowski tappt die Polizei weiter im Dunkeln. Es seien keine Hinweise durch Zeugen oder Mitwisser erfolgt.

Mit etwas zeitlichem Abstand äußert sich die Polizei nicht näher zur Art der Unterlagen, die in dem Wandtresor gelagert worden sein sollen. 

Auch die Höhe der erbeuteten Bargeld-Summe wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht konkretisiert. Dabei handelt es sich schließlich um Täterwissen.

Woher hatten die Täter ihr Wissen?

Sehr wahrscheinlich ist, dass die Einbrecher nicht zufällig diese eine Wohnung in der Friesenstraße heimgesucht haben. Denn so viel steht fest: Die Chance für Einbrecher, in einem "beliebigen" Objekt auf einen derart prall gefüllten Tresor zu stoßen, geht gegen Null.

Warum das Opfer derart bestohlen werden konnte bzw. woher die Täter ihr Wissen über das vorhandene Hab und Gut hatten, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Sachdienliche Hinweise nimmt weiterhin die Polizei in Iserlohn unter der Telefonnummer 02371/9199-5122 oder 9199-0 entgegen.

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