Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis bestätigt:

Motorradfahrer aus Iserlohn (32) erliegt Verletzungen

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Am Freitag hatte sich der Unfall gegen 10.08 Uhr auf dem Bräukerweg ereignet.

Menden/Iserlohn - Der 32-jährige Motorradfahrer aus Iserlohn, der am Freitagvormittag einen schweren Unfall auf er L680 (Bräukerweg) zwischen Menden und Iserlohn verursacht hatte und dabei lebensgefährlich verletzt worden war, ist am Samstag im Klinikum Lünen gestorben. Das hat die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis bestätigt.

Der Mann hatte am Freitag gegen 10.08 Uhr aus Iserlohn kommend in Richtung Menden unmittelbar hinter der Senke in Ostsümmern einen Bus überholt und war dann frontal mit einem VW Sharan kollidiert, den er offenbar gar nicht oder zu spät gesehen hatte.

Durch die Wucht des Aufpralls mit dem Auto war er von seinem Motorrad geschleudert und so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle reanimiert werden musste. Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen hatte das Unfallopfer ausgeflogen, die Ärzte kämpften um das Leben des jungen Mannes.

Der hinterlässt nach allerdings nicht offiziell bestätigten Informationen Frau und Kind. In der Nähe der Unfallstelle wurden schon am Samstag Blumen abgelegt.

Schwerer Unfall zwischen Menden und Iserlohn

Wegen der Reitsport-Veranstaltung "Mendener Reitertage" war die zulässige Höchstgeschwindigkeit an der Unfallstelle auf der L680 - wie in jedem Jahr - seit Donnerstag reduziert worden.

Aus Richtung Menden sind bis einschließlich Sonntag schon vor Ostsümmern statt 100 nur noch 50 km/h erlaubt, weil es an der Abzweigung aufs Turniergelände ansonsten zu gefährlich wäre. Aus Richtung Iserlohn sind statt 70 auch nur 50 km/h zulässig.

Schreckliche Erinnerungen an tödlichen Unfall von 2008

Am 23. August 2008 - also genau vor sieben Jahren - war fast an identischer Stelle ebenfalls ein Motorradfahrer mit einem Auto kollidiert und gestorben. Auch dieser war von Iserlohn in Richtung Menden unterwegs.

Allerdings traf den Motorradfahrer damals nach Polizeiangaben keine Schuld an dem Unfall, weil eine Autofahrerin aus einer Nebenstraße auf den Bräukerweg eingeschert war und den Kradfahrer dabei übersehen hatte. Der Motorradfahrer war ungebremst in die Beifahrerseite geprallt und starb noch an der Unfallstelle, das Auto der schwer verletzten Frau landete auf dem Dach.

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