Ein Jahr Modepark Röther

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Jochen Bastert (Mitte) leitet seit fast einem Jahr den Modepark Röther und freut sich mit seinem Team auf gut gelaunte Kunden.

Plettenberg – Es war ein turbulenter September, den die Bürger der Stadt Plettenberg im letzten Jahr erlebt haben. Am Mittwoch, 26. September 2018, gab der Rat der Stadt Attendorn kurz vor 22 Uhr grünes Licht für einen verkleinerten Modepark. Einen Tag später und damit heute vor genau einem Jahr durchschnitt ein sichtlich erleichterter Bürgermeister Ulrich Schulte gemeinsam mit Thomas und Michael Röther und Bezirksleiterin Ute Kommer das Band zur Eröffnung des Modeparks, der seitdem das Stadtbild bereichert. ST-Redakteur Georg Dickopf sprach darüber mit Jochen Bastert, der im Dezember die Leitung des Modeparks in Plettenberg übernahm.

Ein Jahr gibt es jetzt den Modepark Röther in Plettenberg. Wie läuft es und wie sind Ihre Eindrücke? 

Wir sind sehr zufrieden. Die Kunden haben sich mittlerweile gewöhnt an die Größe des Ladens. Das ist natürlich ungewöhnlich für die Plettenberger, jetzt so ein großes Geschäft zu haben mit 6 000 Quadratmeter, denn das gibt es sonst im Umkreis von 50 Kilometern auch nirgends. Das bedarf einer Gewöhnungsphase. 

Es hat sich ja auch wirklich viel verändert...

 Die Leute schauen erst mal, was aus dem alten Real-Markt geworden ist. Dann sehen sie, dass von außen alles neu ist. Innen fragen sie sich vielleicht, ob die Wassereimer noch an alter Stelle stehen und was aus der Tropfsteinhöhle geworden ist. Das ist jetzt natürlich alles erledigt. 

Den ersten Eindruck haben sich anfangs ja sicherlich viele Kunden verschafft... 

Stimmt. In der Drangphase war es rappelvoll, aber auch jetzt sind wir zufrieden. Wir haben ein Kundenkartensystem und hatten vorgestern jemanden aus Bochum da, dem es dort so gut gefallen hat, dass er jetzt nach Plettenberg kam. Wir haben auch viele Kunden aus Lüdenscheid, die sagen, dass man dort einfach nicht alles unter einem Dach findet. 

Und was ist mit dem Kreis Olpe? 

Aus Attendorn gibt es auch viele Kunden. Wenn ich jetzt ein Fass aufmachen soll, dann erinnere ich mich an Gespräche mit Kunden, die gesagt haben, dass sie nicht verstanden haben, was der Attendorner Bürgermeister dort angezettelt hat, denn der Markt würde so etwas regeln. Wenn es andersrum gewesen wäre, hätte der Attendorner Bürgermeister auch nicht gesagt: „Jetzt machen wir den Markt mal 1 000 Quadratmeter kleiner wegen der Plettenberger.“ Herr Röther musste das Sortiment deshalb ja deutlich beschneiden. Ärgert Sie das? Ja, der größte Einschnitt ist der fehlende Damen-Wäscheshop auf einer 500 Quadratmeter großen Fläche, den wir hier leider nicht führen dürfen. So viel gibt es in dem Bereich ja hier auch nicht. Aber das hat sich ja erst mal erledigt.

 Die Stadt Plettenberg kann ja eigentlich richtig froh sein, dass hier in Zeiten des Internet-Shoppings so viel Geld investiert wurde...

Ja und wir eröffnen in diesem Jahr zwei weitere Filialen. Hier sind jetzt die Plettenberger gefordert. Letztendlich liegt es am Kunden. Wir haben hier alles neu gemacht und das Haus komplett saniert. Wir haben die Heizung an und die Klimaanlage im Sommer und das Haus voller Waren. Jetzt ist der Plettenberger dran zu sagen: „Das ist meine Stadt, ich möchte, dass sie lebt und dass die Geschäfte bleiben und deshalb kaufe ich auch in dieser Stadt ein.“ 

Auf was kann man sich zum einjährigen Bestehen freuen?

Wir haben diese Woche die Shopping Week mit 20 Prozent Rabatt auf alle Kundenkarten.

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