IG Metall MK bereitet sich auf Streiks vor

Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall im Märkischen Kreis und Mitglied der NRW-Verhandlungskommission, nimmt Stellung zu den unterbrochenen Tarifverhandlungen.

Märkischer Kreis - Die IG Metall bereitet sich nach der Unterbrechung der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie auf Streiks in ausgewählten Betrieben vor. Das erklärte am Wochenende die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Märkischer Kreis und Mitglied der NRW-Verhandlungskommission, Gudrun Gerhardt. 

„Der Verlauf der Gespräche ist enttäuschend.“ Mit diesen Worten kommentierte Gerhardt die Unterbrechung der Tarifverhandlungen. „Wir haben uns in den Verhandlungen durchaus kompromissbereit gezeigt.“ 

Bei der außerordentlichen Geschäftsführerkonferenz im Bezirk NRW am Sonntag wurde das weitere Vorgehen besprochen. „Der Abbruch der Gespräche bedeutet nicht, dass wir sie für gescheitert erklären. Allerdings können wir nicht anders, als auf die eingegangenen Angebote der Arbeitgeber mit erhöhtem Druck zu reagieren. Deswegen bereiten wir uns nun auf die Durchführung von 24-stündigen Streiks in ausgewählten Betrieben vor“, hieß es gestern von Gerhardt. 

Die Beschäftigten müssten an der guten Konjunktur beteiligt werden. Und das Bedürfnis der Belegschaften nach Arbeitszeiten, die zum Leben passen, müsse sich im Tarifvertrag wiederfinden.

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