Führerschein vorerst weg

Berüchtigte Radarfalle schnappt zu: Für diesen Raser wird's teuer

In Menden ist ein Raser in die berüchtigte mobile Radarfalle am Schwitter Weg gerast. Das hat für ihn oder sie saftige Konsequenzen (Symbolbild).
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In Menden ist ein Raser in die berüchtigte mobile Radarfalle am Schwitter Weg gerast. Das hat für ihn oder sie saftige Konsequenzen (Symbolbild).

Wer das Gaspedal seines Autos so durchtritt, dass der Tacho fast 80 bei erlaubten 30 km/h anzeigt, der darf sich nicht wundern, wenn die Quittung saftig ausfällt...

  • Eine berüchtigte Radarfalle hat im Märkischen Kreis wieder zugeschnappt.
  • Die Polizei lag in Menden auf der Lauer und erwischten einen Raser.
  • Nach dessen Vergehen in der Tempo-30-Zone wird's jetzt richtig teuer. 

Menden - Die Polizei hatte die Kontrolle im Stadtgebiet mit einem Vorlauf von mehreren Tagen angekündigt, die Messstelle ist inzwischen zumindest auch bei den Mendenern berüchtigt.

Und dennoch: Für einen Autofahrer war die "doppelte Vorwarnung" nicht ausreichend. Er - oder sie - rauschte zwischen der Innenstadt von Menden und dem Stadtteil Lahrfeld derart schnell in die Radarfalle, dass der Führerschein für einen Monat eingezogen wird.

Wie die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Montagmorgen mitteilte, hatten die Beamten die erste von zwei mobilen Messstellen am vergangenen Freitag (24. Juli) auf dem Schwitter Weg aufgebaut.

Raser im MK erwischt: Tempovorgabe auf 30 km/h reduziert

Dort im Bereich Wilhelmshöhe/Walburgisgymnasium, wo einst 50 km/h erlaubt waren, sind längst 30 km/h vorgeschrieben - wegen der vielen Schülerinnen und Schüler sowie der Veranstaltungsgäste im Kulturzentrum, die die Straße überqueren müssen.

Seither wird dort immer wieder die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer überwacht - so auch am Freitag wieder, konkret im dreistündigen Zeitfenster von 14.15 bis 17.15 Uhr.

Raser im MK erwischt: Erschreckend hohe Trefferquote

530 Fahrzeuge passierten die Messstelle, 146 davon waren zu schnell. Das entspricht einer stattlichen Quote von 27,5 Prozent, die allein schon weitere Kontrolleinsätze in der Zukunft rechtfertigt.

Auf 139 erwischte Temposünder kommt jetzt ein Verwarnungsgeld zu, für sieben weitere ist es damit nicht getan: Sie erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil sie mindestens 20 km/h zu flott unterwegs waren.

Raser im MK erwischt: Tempoverstoß wird richtig teuer

Der traurige Spitzenreiter des Tages wurde mit 79 km/h gemessen - 49 km/h mehr als erlaubt. Dafür muss er neben dem einmonatigen Fahrverbot auch noch zwei Punkte in der Flensburger "Verkehrssünder-Datei" in Kauf nehmen.

Obendrein kostet der Verstoß 200 Euro plus Verwaltungsgebühren. Sollte der Raser schon "vorbelastet" sein, könnten die Konsequenzen auch noch drastischer ausfallen.

Übrigens: 20 Minuten nach dem Abbau der Radarfalle am Schwitter Weg wurde diese für zwei weitere Stunden in Menden auf der Provinzialstraße (B 515) wieder aufgebaut. Hier wurden 760 Fahrzeuge gemessen, zu schnell waren aber nur 25 - weniger als 3,3 Prozent...

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