Übernatürliche Kräfte?

Mathelehrerin aus MK zieht in Spuk-Haus, dann erhält sie schockierenden Hinweis - von der Polizei

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Die Mathelehrerin aus MK zog in ein Geisterhaus (Symbolbild) 

Märkischer Kreis - Sie ist besonders, wenn auch ungewöhnlich, die Geschichte von Angelika Krisemendt. Und wenn die Hemeranerin aus ihrem Leben erzählt, hört man ihr gebannt zu.

Es ist nicht das Wie, sondern das Was – das, was sie erlebt hat, und das, was ihr Leben selbst einmal völlig auf den Kopf gestellt hat. Angelika Krisemendt ist Geistheilerin.

„Ich war Lehrerin für Mathematik“, schickt sie fast entschuldigend vorweg. So, als wolle sie sicherstellen, dass ihr Gegenüber nicht denkt sie habe einen Knall. Viele Jahre arbeitete sie in diesem Beruf, ging darin auf und war glücklich.

"Jemand versuchte mit mir in Kontakt zu treten"

„Dann zog ich in ein Haus, in dem es spukte“, erinnert sie sich. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, hier ist jemand, der versucht mit mir in Kontakt zu treten.“ Als sie dieses Gefühl nicht länger ignorieren wollte und konnte, recherchierte sie und fand schließlich bei der Kriminalpolizei den entscheidenden Hinweis: „In dem Haus hatte sich Jahre zuvor jemand erhängt.“

"Für mich als rationaler Mensch war das ein Schock"

„Albert, der ehemalige Bewohner des Hauses, versuchte, mit mir in Kontakt zu treten – das war für mich als ganz rationaler Mensch erst einmal ein Schock“, sagt sie. 

Doch die Vorstellung, dass dies überhaupt möglich ist und ihr selbst passierte, ließ sie nicht los. „Ich habe mich dann sehr intensiv mit allem, was zu diesem Thema dazugehört, beschäftigt. Was gar nicht so einfach war, denn die Möglichkeit übers Internet zu recherchieren bestand damals noch nicht.“ 

In Bibliotheken wird sie fündig

In Bibliotheken wird sie schließlich fündig und liest über geistige Führungen, die schon Ende des 19. Jahrhunderts einen großen Einfluss auf die Gesellschaft hatten. 

Angelika Krisemendt ist Geistheilerin

Über Umwege gelangt sie schließlich zum Reiki – einem esoterischen Konzept, bei dem durch das Auflegen der Hände Einfluss auf die Gesundheit eines Menschen genommen werden soll. „Das hat mir eine völlig neue Welt erschlossen“, sagt sie.

Je tiefer Angelika Krisemendt in die Materie einstieg, umso mehr Raum nahm sie in ihrem Alltag ein. „Ich habe lange weiter als Lehrerin und parallel als Geistheilerin gearbeitet“, erzählt sie. Dann wurde sie selbst sehr krank und musste einfach kürzertreten. 

Lehrerberuf an den Nagel gehängt

„Krankheiten sind Themen, die in diesem oder einem vorherigen Leben nicht aufgearbeitet wurden“, ist sie überzeugt. Schließlich hängte sie den Lehrerberuf an den Nagel und widmete sich ihrer Berufung als Geistheilerin und Medium.

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Heute kommen ihre Klienten aus ganz Europa, etwa aus Ungarn oder Griechenland zu ihr, um sich Rat zu holen, sich begleiten zu lassen oder um Geistheilung zu erfahren. 

Kontakt auch via Skype möglich

Wer es nicht persönlich zu ihr nach Hemer schafft, mit dem tritt sie auch schon mal per Skype in Kontakt. „Das geht, solange die Seele ‚ja‘ dazu sagt und gute Energien möglich sind“, sagt sie. Viele „Stammkunden“ kommen regelmäßig zu ihr, andere unterstützt sie in ihrem Genesungsprozess und sieht sie dann nie wieder.

"Es gibt keine Zeit und keinen Raum"

„Alles ist jetzt. Es gibt keine Zeit und keinen Raum“, davon ist sie überzeugt und lebt danach. „Ich lerne immer noch gerne etwas dazu“, sagt sie. Gerade beschäftigt sie sich mit dem Thema der Tierkommunikation. „Als Channelmedium versuche ich, alle Informationen abzurufen, die möglich sind.“

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Die Geschichte stammt aus dem neuen Magazin MK-lifetime, das heute erschienen ist. Hier geht es zum kostenlosen Magazin: MK lifetime

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