Säckeweise geklaute Pfandflaschen rufen Polizei auf den Plan

Diebesgut en masse dabei: Handys, Schlüssel, Führerscheine, Bankkarten...

+

Iserlohn - Weil er säckeweise Pfandflaschen in den Automaten stopfte, fiel ein 41-jähriger Mann am Donnerstag in einem Supermarkt auf. Ein Mitarbeiter bewies den richtigen Riecher, als er die Polizei anrief... Für den endete der Einsatz in der Untersuchungshaft. Der ganze Fall hier!

Die Polizei fand nach eigenen Angaben "nicht nur weitere wahrscheinlich gestohlene Pfandflaschen, sondern auch diverse Führerscheine, Gesundheitskarten, Schlüssel, Aufenthaltstitel, Bankkarten und anderes Diebesgut bei dem wohnsitzlosen Mann, außerdem Betäubungsmittel und Einhandmesser."

Weiter heißt es wörtlich: "Dass Kunden säckeweise Flaschen anschleppen, ist ja noch üblich. Doch mit einem solchen zugeschweißten Sack voller Leergut fiel der der Mann am Automat des Supermarktes am Theodor-Heuss-Ring doch aus dem Rahmen. 

Während er den Sack aufriss und den Automaten fütterte, rief ein Mitarbeiter die Polizei. Der Mann erzählte den Polizeibeamten, er habe den Beutel vor der Diakonie gefunden.

Dass er keinen Ausweis besitze, war glatt gelogen. Es war allerdings nicht der eigene. Und auch die vier Führerscheine, diverse Bank- und Gesundheitskarten sowie Aufenthaltstitel gehörten nicht zu dem 41-Jährigen. Genauso wie die drei Mobiltelefone in seiner Tasche, darunter ein iPhone X, und andere Utensilien. 

Dafür aber wohl das Cannabis. Die Polizei konnte am Freitag zehn Gegenstände Diebstählen oder Einbrüchen zuordnen. Der wohnsitzlose Mann wurde dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete." - eB

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare