Märker schwören auf regionales Bier

Statistik der NGG: So viel Bier wurde 2018 im MK getrunken

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Werdohl/Märkischer Kreis - Eine stattliche Bilanz: Im Jahr 2018 tranken die Bewohner des Märkischen Kreises insgesamt 418 000 Hektoliter Bier – ein Großteil davon stammt aus regionalen Brauereien.

Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) errechnet. Sie geht dabei von einem Pro-Kopf-Verbrauch von 101 Litern pro Jahr aus. 

„Bier ist nach wie vor ein Lieblingsgetränk in der Region“, sagt Gewerkschafterin Isabell Mura. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der steuerpflichtige Bierabsatz in NRW 2018 bei 19,5 Millionen Hektoliter Bier – 0,8 Prozent mehr als 2017. Damit kommt jedes vierte in Deutschland gebraute Bier aus NRW. 

Gewerkschaft fordert kräftiges Lohnplus

„Die NRW-Brauer verzeichnen gute Umsätze – und das nicht nur wegen des Rekordsommers und der Fußball-WM“, sagt Mura. Die NGG fordert daher: „Davon sollen jetzt die Beschäftigten profitieren.“ Die Gewerkschaft fordert für die Mitarbeiter in den 140 nordrhein-westfälischen Brauereien in der laufenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 6,5 Prozent. 

Der Zeitpunkt der Forderung kommt nicht von ungefähr: Nach zwei Tarifverhandlungen und Warnstreiks gehen die Gespräche mit den rheinisch-westfälischen Brauereien am Freitag in die nächste Runde. Parallel verhandelt die NGG mit den sauer- und siegerländer Brauereien über höhere Löhne.

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