Polizei unterwegs

Lkw-Kontrollen im MK: 48-Tonnen-Kolosse auf Abwegen, Fahrer unter Drogen

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Polizeikontrolle

Lüdenscheid/Meinerzhagen - Die Polizei hat an mehreren Stellen im Kreisgebiet Lkw kontrolliert. Vor allem ein Transport von Fertigbetonteilen fiel auf.

Am Dienstag zwischen 8 und 16 Uhr führten Beamte des Verkehrsdienstes an mehreren Stellen des südlichen Kreisgebietes Lkw-Kontrollen durch. Zwei Kontrollstellen wurden in Lüdenscheid eingerichtet: im Bereich des Autobahn-Zubringers Lüdenscheid-Nord und auf der Werdohler Landstraße. In Meinerzhagen wurde auf der L539 nahe der A45-Anschlussstelle kontrolliert.

In Lüdenscheid wurden sechs Mängel bei der Ladungssicherung festgestellt und geahndet. Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten wurden vier zur Anzeige gebracht; zwei Lkw waren überladen.

Auf der Werdohler Landstraße wurden zwei Sattel-Kfz festgestellt, die Fertigbetonteile transportierten. Bei der Prüfung der Papiere stellte sich heraus, dass die jeweiligen Fahrzeuge vom genehmigten Fahrtweg abgewichen waren. Die Fahrzeuge wiesen zudem ein Gewicht von 48 Tonnen auf, das bei einer Gesamtlänge, die auch über das genehmigte Maß der Erlaubnis hinausging. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die sachbearbeitende Dienststelle des Kreises erhielt Kenntnis.

In Meinerzhagen hingegen wurden zwei Fahrzeugführern Blutproben entnommen, nachdem sie drogentypische Auffälligkeiten aufwiesen. Ein zuvor durchgeführter Drogenvortest fiel in beiden Fällen positiv aus. Ein Betroffener führte einen Lkw, ein weiterer einen Pkw.

Zudem wurden an der Kontrollstelle zehn Verstöße wegen unzureichender Ladungssicherung geahndet. Weil ein Fahrer aus Polen Aufzeichnungen zu seinen Lenkzeiten unterschlug, untersuchten die Polizisten seinen Lkw. Sie fanden Beweismittel, die dann eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1100,-- Euro erforderlich werden ließen.

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