Aktuelle Zahlen vorgestellt

Kriminalitäts-Ranking: So sicher war Ihre Stadt aus dem Märkischen Kreis in 2018

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Kriminalitätsstatistik deutsche Städte

Märkischer Kreis - Die Kreispolizeibehörde im Märkischen Kreis hat heute (13. Februar) die Kriminalitätszahlen für 2018 vorgestellt. So haben die MK-Städte und Gemeinden abgeschnitten. 

Die Zahl der Straftaten im Kreisgebiet ist im vergangenen Jahr weiter gesunken – von 24.218 im Jahr 2017 auf aktuell 21.477. Das entspricht dem Landestrend. Die Aufklärungsquote liegt mit 55,9 Prozent knapp über dem Vorjahreswert (55,1) und damit wieder deutlich über dem NRW-Durchschnitt. 

Aufschluss über die Rangfolge der kreisangehörigen Städte in puncto Kriminalitätshäufigkeit ergibt eine Berechnung der Fallzahlen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2018. Demnach liegt der Wert landesweit bei 7.160, im Kreisgebiet bei 5.179. Auch wenn es im Märkischen Kreis keine Stadt mit 100.000 Einwohnern gibt, lässt sich die Kriminalität mit diesem Index am besten vergleichen. 

Mehr Morde - Landesweite Bilanz 2018

Die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate des Kreises ist mit einem rechnerischen Wert von 7.389 pro 100.000 Einwohner demnach Lüdenscheid, gefolgt von Iserlohn (5.899), Kierspe (5.783), Hemer (5.219) und Werdohl (4.902). 

Das Mittelfeld in der Kriminalitätstatistik

Es folgen: 

Plettenberg: 4.850 Fälle pro 100.000 Einwohner

Altena: 4.762

Menden: 4.211

Meinerzhagen: 4.165

Halver: 3.776

Herscheid: 3.213

Schalksmühle: 2.790

Neuenrade: 2.431

Balve: 2.344

Die niedrigste Rate weist mit 2.184 die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde auf.

Die vergleichsweise hohe Rate im kleinen Kierspe kommt laut Polizei durch eine ganze Deliktserie eines einzigen Internet-Betrügers zustande. 

Zunahme bei den Sexualdelikten

Kreisweit gibt es zudem eine auffällige Zunahme der Anzahl an Sexualdelikten um 33 auf 269 Fälle. Dies ist nach Angaben der Polizeiführung auf eine neue Gesetzgebung zurückzuführen. Früher galt das Begrapschen von Frauen als Beleidigung. Seit der Kölner Silvesternacht gilt es als Sexualstraftat.

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