Nach offizieller Unwetterwarnung

Kreis MK: Feuerwehr-Einsätze nach Gewitter und starkem Regen

[Update, 19.52 Uhr] Märkischer Kreis - Eine Gewitterfront mit starkem Regen ist am Nachmittag über den Märkischen Kreis gezogen. Die Feuerwehr rückte vor allem im Nordkreis zu Einsätzen aus. Dort waren einige Straßen zeitweise unpassierbar. 

Am frühen Nachmittag hatte die Katastrophen-App NINA eine Warnung für den Märkischen Kreis herausgegeben. Demnach würde es zu Unwettern mit Gewittern und extrem heftigem Starkregen geben.

Es sei mit Niederschlagsmengen zwischen 40 bis 60 Litern pro Quadratmetern und Stunde zur rechnen. Es gebe Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 Kilometern pro Stunde und Hagel mit Korngrößen bis vier Zentimetern.

Der Märkische Kreis ist jedoch glimpflich davon gekommen. Von der Feuerwehr-Leitstelle hieß es am Abend: ein paar Einsätze, aber nichts Größeres.

In Altena-Evingsen ist in die Halle der Firma Möhling Wasser gelaufen, doch die Feuerwehr musste nicht tätig werden.

Schwerer erwischt hat es offenbar Iserlohn. Die Mendener Straße und die Hembergstraße waren etwa wegen Überflutung für einige Fahrzeuge unpassierbar. Die Seilerseestraße stand unter Wasser. Die Baarstraße war nach einem Erdrutsch in beide Richtungen gesperrt zwischen Kreisverkehr und Hembergparkplatz.

Auch im Bereich Grüne und Kesbern herrschte Gefahr durch überflutete Straßen und abrutschende Erde von den anliegenden Feldern.

Im Kreisgebiet gab es verschiedene Einsätze wegen gestauten Wassers auf Straßen. Dort hob die Feuerwehr die Gullydeckel, damit das Wasser besser abfließen konnte.

Bereits am Dienstagabend waren Gewitter über den Märkischen Kreis gezogen und hatten für viel Arbeit bei der Feuerwehr gesorgt. In Wuppertal stürzten sogar Dächer ein.

Nicht in allen Teilen Nordrhein-Westfalens blieb es so ruhig. Vor allem das Münsterland traf es. Auch in den kommenden Tagen bleibt es gewittrig.

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