In Kierspe

Dummheit hoch drei: Absperrband an zwei weiteren Stellen über Straßen gespannt

Wer von der B54 auf die B237 abbog, wurde kurz nach der Fahrt unter der Eisenbahnbrücke mit der "Sperre" konfrontiert.
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Wer von der B54 auf die B237 abbog, wurde kurz nach der Fahrt unter der Eisenbahnbrücke mit der "Sperre" konfrontiert.

[Update 14.30 Uhr] Kierspe - Wie die Polizei jetzt erst mitteilte, wurde nicht nur an der Kölner Straße, sondern an zwei weiteren Stellen in Kierspe Absperrband über die Straße gespannt.

Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis bestätigte den von unserer Redaktion bereits am Donnerstagmorgen vermeldeten Vorfall von der Kölner Straße (B237) und berichtete dann von zwei weiteren dieser Art.

"Auf der Thingslindestraße hing in Kniehöhe zwischen Verkehrszeichen und Ampelmast ein der Einmündung Friedrich-Ebert-Straße ein weiteres, inzwischen zerrissenes Band. 

Ebenfalls zerrissen war ein Band, dass die Friedrich-Ebert-Straße in Höhe Nr. 345/Einmündung Schmiedestraße versperren sollte. Zusätzlich stand dort jeweils eine Restmülltonne auf jedem Fahrstreifen", so die Ermittler.

Polizeibeamte hätten aufgeräumt, Beweise gesichert und eine Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr geschrieben.

Zeugen werden gebeten, sich unter 02354-91990 bei der Polizei in Meinerzhagen zu melden.

Kierspe: Absperrband über die Straße gespannt

Erstberichterstattung vom 7. Mai  (8.57 Uhr):

Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag Absperrband quer über die Kölner Straße gespannt. Wer von der Bundessstraße 54 auf die B237 abbog, wurde kurz nach der Fahrt unter der Eisenbahnbrücke mit der "Sperre" konfrontiert.

Dabei handelte es sich nicht um das übliche, dünne Absperrband, sondern wesentlich dickeres Material, welches auf Telekom-Leitungen im Erdreich hinweisen soll. Es ist wesentlich stärker als herkömmliches "Flatterband". 

Obgleich die Polizei hier von Übermut und destruktiver Langeweile als Motivation ausgeht - ein "Dummerjungenstreich" war das keinesfalls, sondern gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Deshalb wird auch eine Strafanzeige geschrieben. 

Aufgefallen war das Hindernis, das besonders für Motorradfahrer schlimme Folgen hätten haben können, kurz vor 2 Uhr. Aufgrund der Aussage eines Zeugens konnte der Tatzeitraum eng eingegrenzt werden.

Der Mitarbeiter eines Wachschutzes war auf seinem Dienstweg nach eigenen Angaben eine Viertelstunde zuvor bereits an der betroffenen Stelle entlanggefahren - und zu diesem Zeitpunkt habe das Band noch nicht dort gehangen.

Die Polizeibeamten beseitigten die Gefahrenstelle mit wenigen Handgriffen.

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