39-Jähriger rettet sich und seinen Hund

Feuer in Kierspe-Bollwerk: Wohnwagen, Schuppen und Bagger in Vollbrand - Flammen beschädigen Haus

Flammen mitten in der Nacht in Kierspe-Bollwerk. Auf einem Grundstück standen mehrere Gegenstände in Flammen. Letztere drohten auf ein Wohnhaus überzugreifen.
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Flammen mitten in der Nacht in Kierspe-Bollwerk. Auf einem Grundstück stand unter anderem ein Wohnwagen in Flammen. Das Feuer drohte auf ein Wohnhaus überzugreifen.

Großer Feuerwehr-Einsatz in Kierspe-Bollwerk: Teile eines Anwesens am Hüttenberg standen in der Nacht zu Dienstag in Vollbrand. 

Kierspe - Nur wenige Tage nach einem Containerbrand am Klaus-Lamberti-Weg heulten in Kierspe-Bollwerk erneut die Sirenen. Nicht nur dort, sondern kurz darauf in ganz Kierspe, denn diesmal standen Teile eines Anwesens am Hüttenberg im Vollbrand. 

Betroffen waren ein Wohnwagen, ein Schuppen sowie ein alter abgestellter Bagger, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Das Feuer hatte auch schon den Giebel eines leerstehenden Wohnhauses auf dem Grundstück angegriffen, und drohte, auf das ganze Gebäude überzugreifen.

Brand am Hüttenberg in Kierspe-Bollwerk - Flammen richten hohen Schaden an

Hohe Flammen in Kierspe-Bollwerk - Bewohner soll Rauchgase eingeatmet haben

Als die ersten Einsatzkräfte am späten Montagabend kurz vor Mitternacht alarmiert wurden, ging man zunächst noch von einer brennenden Gartenhütte aus, doch am Schluss wurde bis auf "F2" hochalarmiert.

Die Flammen zerstörten laut Polizei einen Wohnwagen, einen Schuppen und einen alten Bagger.

Handy-Aufnahmen aufmerksamer Nachbarn zeugen von den hohen Flammen mitten in der Nacht. Zu Schaden kam aber niemand. Nach Angaben der Feuerwehr soll ein Bewohner des Anwesens Rauchgase eingeatmet haben, eine Behandlung im Krankenhaus wurde aber nicht notwendig.

Wie die Polizei dazu am Dienstagmorgen mitteilte, konnte ein 39-jähriger Mann, der in dem Schuppen geschlafen hatte, sich und seinen Hund rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Einsatz am Hüttenberg - Brand schnell unter Kontrolle 

Etwa 37 Einsatzkräfte der Löschzüge 1 und 4 sowie der Besatzung der Drehleiter aus Lüdenscheid-Brügge waren am Hüttenberg im Einsatz, auch das DRK war mit acht Personen und drei Fahrzeugen beteiligt. Mit dieser Mannstärke gelang es, den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen. Mit mehreren Löschangriffen von Außen wurden die Flammen zügig erstickt, und nach etwa eineinhalb Stunden konnte der Löschzug 1 bereits anfangen, Schläuche einzurollen.

Dass sich diese Einsatzstelle so routiniert abarbeiten ließ, erschien angesichts einiger Komplikationen nicht selbstverständlich. Auf dem betroffenen Grundstück fanden sich eine Gasflasche. Zudem war es nicht sonderlich zugänglich.

Feuerwehr muss Carport von Nachbaranwesen mit Wasser schützen

Zunächst musste auch das Carport eines Nachbaranwesens mit Wasser geschützt werden. Eine große Gefahr bestand dafür allerdings nicht. 

Anders sah das für das unbewohnte und sanierungsbedürftige Haus auf dem betroffenen Grundstück aus. Zwar wurde es kein vollständiger Raub der Flammen, aber dennoch durch diese beschädigt. Löschwasser dürfte in dem baufälligen Gebäude auch noch einen erheblichen Schaden angerichtet haben.

Die Polizei konnte vor Ort noch keine Stellung zu dem Geschehen nehmen. Die Kriminalwache kam noch in der Nacht und beschlagnahmte den Brandort. Wie es zu dem Feuer kam, müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben. Auch am Dienstagmorgen hieß es seitens der Polizei, die Gründe seien noch ungeklärt.

Großer Waldbrand in der Region

Bei einem großen Waldbrand war die Feuerwehr die ganze Nacht im Einsatz - und auch die Nachlöscharbeiten dauern am Dienstag noch an.

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