DB Regio AG informiert bei Twitter

Technische Störung am Zug behoben: RB25 rollt wieder durchs Volmetal

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Kierspe - Bahnkunden haben es momentan nicht leicht – zumindest auf der Strecke der Regionalbahn 25 zwischen Köln und Lüdenscheid. Keine zwei Wochen nach der Eröffnung der Strecke von Kierspe nach Lüdenscheid gab es gestern die erste größere Störung.

Gestern morgen ging auf der Bahnstrecke nichts mehr. Ein Zug, der von Lüdenscheid nach Gummersbach und weiter nach Köln fahren sollte, ist um kurz nach 7 Uhr mit einem Defekt im Bereich des Bahnhofs Kierspe liegen geblieben, was sich auch auf den übrigen Verkehr auswirkte.

Erst seit dem 14. Dezember sind Halver-Oberbrügge und Kierspe wieder ans Streckennetz der Deutschen Bahn angeschlossen. Die RB 25 rollt seit diesem Tag nach mehrmonatiger Baupause wieder durch das Volmetal.

Wie eine Bahnsprecherin auf Nachfrage am Freitagvormittag zunächst mitteilte, wurde umgehend an dem Problem gearbeitet. Gleichzeitig sollte ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden – was kurz darauf aber doch nicht möglich war, wie die Bahn per Kurznachrichtendienst Twitter bekannt gab. Reisende, die auf dem Weg von Gummersbach in Richtung Lüdenscheid/Hagen unterwegs waren, mussten den Zug in den frühen Morgenstunden verlassen und sich auf eigene Faust eine Weiterfahrt organisieren.

Gegen 9.45 Uhr vermeldete die Bahn, dass die Störung am Zug behoben worden sei. Bis die Züge aber wieder ohne Einschränkungen verkehren konnten, dauerte es noch einige Zeit.

Kurios: Als alternative Reisemöglichkeit wies die Bahn auf die Linie 58 hin. Diese pendelt tatsächlich noch im 30-Minuten-Takt durch das Volmetal, soll aber bald nur noch stündlich verkehren. Grund: Die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs zwischen Lüdenscheid und Meinerzhagen.

„Bis zu 36 Fahrten am Tag werden es mit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn täglich sein, die Kierspe über Meinerzhagen mit Köln verbinden, nach Lüdenscheid und mit Umstieg in Brügge nach Hagen und Dortmund“, hieß es Anfang Dezember in der Meinerzhagener Zeitung mit Blick auf die Wiedereröffnung der Strecke zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember.

ummersbach erfuhren gestern um etwa 7.50 Uhr auf der Strecke zwischen Marienheide und Meinerzhagen kurz vor dem Tunnel bei Güntenbecke, dass der Zug in Meinerzhagen seine Endstation haben werde. Der Zugführer erläuterte, dass in Kierspe ein anderer Zug der Regionalbahn liegen geblieben und die Strecke damit für andere Züge nicht befahrbar sei. Schon am Gummersbacher Bahnhof guckten um kurz nach 7 Uhr Bahnkunden in die Röhre, denn ein für 7.23 Uhr angekündigter Zug nach Köln wurde laut Anzeige zunächst für eine halbe Stunde verspätet angekündigt, der Zug für 7.52 Uhr nach Köln gar ganz abgesagt – mit der „Bitte um Entschuldigung“.

Bahnkunden müssen sich auch geplant auf weitere Einschränkungen zu Beginn des neuen Jahres einstellen, und zwar auf der Strecke in Richtung Köln.

Vom 25. Januar bis 16. Februar werden zwischen den Haltepunkten Rösrath und Overath – beziehungsweise Engelskirchen – Gleisarbeiten der DB Netz AG durchgeführt. In diesem Streckenabschnitt werden nach Angaben des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) auf rund einem Kilometer Schienen, Schotter und Schwellen ausgetauscht. Dafür müsse die Strecke für insgesamt 23 Tage gesperrt werden, heißt es dazu auf der Internetseite des VRS.

Durch diese Investition werde sichergestellt, dass ein zuverlässiger und pünktlicher Zugverkehr gewährleistet werden könne. Aufgrund dieses Bauvorhabens werde der Abschnitt zwischen Rösrath und Overath beziehungsweise Rösrath und Engelskirchen für den Zugverkehr gesperrt. Auf dem betroffenen Abschnitt werden die Züge durch Busse im sogenannten Schienenersatzverkehr (SEV) ersetzt.

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