Top 10 auf come-on.de

Das waren Ihre wichtigsten Nachrichten im Jahr 2016

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Märkischer Kreis - Was waren für die Leser auf come-on.de die wichtigsten Nachrichten im Jahr 2016? Wir haben die zehn Artikel zusammengestellt, die in den vergangenen zwölf Monaten auf come-on.de am häufigsten gelesen wurden - und alle Themen kamen ausnahmslos aus dem Märkischen Kreis.

Der weitaus größte Teil der Top 10 des Jahres 2016 kommt aus dem Bereich "Blaulicht" - aber nicht nur. Sehen Sie selbst:

Ihre Top 10 des Jahres 2016 im Überblick

Platz 10:  Eine Beziehungstat in Schalksmühle erschüttert Mitte März die Menschen im Märkischen Kreis. Am 10. März sticht ein 41-jähriger Mann in der gemeinschaftlichen Wohnung auf seine 18-jährige Lebensgefährtin ein. Sie wird von der Polizei leblos in der Wohnung gefunden, nachdem der Mann am nächsten Tag selbst auf dem Hagener Polizeipräsidium erscheint und die Tat gesteht. Das Schwurgericht des Landgerichts Hagen verurteilt den Schalksmühler im Oktober wegen Totschlags zu elf Jahren Haft.

Platz 9: Die Zukunft des Cafés Zuccaba am Sternplatz ist ungewiss. Das Amtsgericht Hagen eröffnet Ende März nach einem Antrag des Wirtes, Halil Özince, das vorläufige Insolvenzverfahren über die Bar im Stadtzentrum. In den folgenden Wochen wird der Betreiber versuchen, seine Zuccaba noch zu retten. Dafür reist er auch nach Irland, um sich mit Investor Bert Allen zu treffen. In seinem Gebäude am Sternplatz 1 hatte Halil Özince das Café 2011 eröffnet. Am Ende sind aber alle Rettungsversuche vergebens. Seit dem 1. Juni ist das Café Zuccaba am Sternplatz geschlossen

Platz 8: Eine Shopping-Tour am Sonntag scheint für viele Menschen im Märkischen Kreis eine attraktive Abwechslung zu sein. Zumindest hat es unser Text vom 2. Februar über die Entscheidung des Lüdenscheider Rats, vier verkaufsoffene Sonntage in der Bergstadt zu veranstalten, in die Top Ten geschafft. 

Platz 7: Einer Beisetzung der besonderen Art schenken im März die come-on.de-Nutzer ihre besondere Aufmerksamkeit. Auf dem Rönsahler Gut Haarbecke findet die Trauerfeier für einen Kiersper statt, der Mitglied des Essener Chapters der sogenannten Freeway Riders MC Germany gewesen ist. Vor dort machen sich Clubmitglieder aus ganz Deutschland mit ihren Motorrädern auf den Weg zum Kiersper Friedhof. Die Polizei begleitet den Konvoi. Zudem wird der Büscherweg für rund eine Stunde von Polizei und Ordnungsamt gesperrt.

Platz 6: Bei einem tragischen Verkehrsunfall am frühen Morgen des 2. Mai kommt eine 66-jährige Frau ums Leben. Zwei weitere Frauen (57 und 66 Jahre) und der 77-jährige Fahrer werden schwer verletzt. Alle vier sind in einem Kleinwagen auf der L 692, dem Autobahn-Zubringer zur Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord, in Richtung Lüdenscheid unterwegs. Der Kleinwagen-Fahrer bemerkt nach Angaben der Polizei zu spät, dass ein 52-jähriger Iserlohner mit seinem Lastzug vom Römerweg aus nach links auf die Landstraße 692 in Richtung Autobahnauffahrten abbiegt und fährt frontal gegen den Lkw.

Platz 5: Freitagvormittag in der Lüdenscheider Innenstadt: Um kurz nach 10 Uhr betreten zwei unbekannte Männer nach Polizeiangaben das das Juweliergeschäft Hohage an der Wilhelmstraße. Einer der Täter führt eine Schusswaffe – vermutlich eine Pistole – mit sich. Sie fordern vier Angestellte und einen Kunden mit vorgehaltener Waffe auf, sich im hinteren Bereich des Ladenlokals auf den Bauch zu legen. Dann lassen sie sich die Auslagen im Verkaufsbereich öffnen. Sie erbeuten hochwertige Uhren, deren Gesamtwert mindestens im sechsstelligen Bereich liegt, und fliehen zu Fuß. Mitte Juli lobt die Versicherung eine Belohnung in Höhe von 25.000 Euro für Hinweise aus, die zum Auffinden der Beute führen. 

Platz 4: Es ist ein spätsommerlicher Sonntag, ein idealer Tag für einen Ausflug ins Grüne - für manche zu Fuß, für andere auf dem Zweirad. Das birgt mancherorts Konfliktpotenzial, das in der Applauskurve auf der L 707 zwischen Valbert und Herscheid zu einem gefährlichen Zwischenfall führt. Ein Fußgänger schlägt mit einem Stock nach zwei Kradfahrern. Eine 24-jährige Oberhausenerin soll er in voller Fahrt mit einem Stock am Rücken getroffen haben. Nur durch Glück sei es nicht zu einem Sturz gekommen. Ein Video im Internet dokumentiert den Vorfall. Später meldet sich bei uns die betroffene Kradfahrerin zu Wort: "Meine Beine waren wie aus Gummi".

Platz 3: Dass ein Flüchtlingsthema in den Top Ten der meist gelesenen Artikel auf come-on.de auftaucht, ist im Jahr 2016 wenig überraschend. Ende März sorgt eine Familie aus Syrien in Lüdenscheid für mächtig Wirbel und einen Polizeieinsatz. Mit mehreren Taxen reist ein als "Aggressor" eingestufter Mann mit vier Frauen und acht Kindern zur ehemaligen Albert-Schweitzer-Hauptschule. Dort hatte er zuvor ein Hausverbot erhalten und war nach Gummersbach verlegt worden. Aus seiner Rückkehr in die Bergstadt wird aber nichts. Stattdessen geht's nach Aachen.

Platz 2: Ein Großfeuer in Werdohl hält den Märkischen Kreis am 28. Oktober in Atem. In einer Produktionshalle der Entlackungsfirma AB-EK im Gewerbegebiet Dresel bricht an diesem Vormittag ein Feuer aus. Die Flammen greifen schnell um sich. Die dunkelschwarze Rauchsäule, die über der Unglücksstelle in den Himmel steigt, ist weithin sichtbar. Die benachbarte Bundesstraße sowie die Bahnstrecke müssen vorübergehend gesperrt werden. 

Die brennende Halle wird trotz der zahlreichen Einsatzkräfte nicht zu retten sein. Gleich nebenan lagern verschiedene Chemikalien, darunter Säuren. Auf diesen Bereich soll das Feuer auf gar keinen Fall übergreifen, um keine ungewollten chemischen Reaktionen auszulösen. 

130 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Werdohl, Altena und Neuenrade sowie Vertreter verschiedener Behörden befinden sich zeitweise am Unglücksort. Dazu kommt noch ein 80-köpfiges Team von Sanitätern und Ärzten. Denn am Nachmittag wird das Szenario „Massenanfall an Verletzten“ ausgerufen, als ein Team des Landesumweltamtes einen erhöhten Amoniakwert in der Luft misst. 

Großbrand im Werdohler Industriegebiet Dresel

Mitarbeiter von benachbarten Firmen, Einsatzkräfte und einige Anwohner sollen sich untersuchen lassen. Fünf Mitarbeiter der betroffenen Firma sowie vier Einsatzkräfte der Feuerwehr werden zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. 

„Mit hoher Wahrscheinlichkeit“ ist der Brand durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Das ist teilt die Polizei drei Tage später mit. Ein Fremdverschulden sei bislang nicht erkennbar. Die Schadenshöhe könne Schätzungen zufolge mehr als eine Million Euro betragen.

Platz 1: Am Nachmittag des 18. Juli bricht in einem Netto-Markt in Meinerzhagen ein Feuer aus. Innerhalb von wenigen Minuten brennt das Gebäude in voller Ausdehnung. Angestellte und Kunden können sich zum Glück rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wird niemand Als die Feuerwehr an der Unglücksstelle eintrifft, schlagen die Flammen bereits aus dem Dach. Das Gebäude ist nicht mehr zu retten. 

Netto-Markt abgebrannt

Das Dach stürzt nach kurzer Zeit ein. Die Hitzeentwicklung ist so groß, dass Ziegel im Feuer regelrecht explodieren. Es bleiben am Ende nur noch die Außenmauern übrig und die Frage nach der Brandursache. 

Ausgangspunkt des Feuers, das ergeben die Ermittlungen der Polizei innerhalb kurzer Zeit, scheint der hintere Bereich des Gebäudes gewesen zu sein - dort wo sich die Laderampe befand. Zwei Tage später schließt die Polizei einen technischen Defekt aus. Stattdessen gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Der Schaden geht in die Millionen. 

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