„Lebenslanger“ Schutzvertrag

Suche nach pornografischen Fotos: Mann aus dem MK tappt in Falle

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Ein Mann aus Iserlohn ist auf der Suche nach pornografischen Inhalten in eine Falle von Betrügern getappt.

Er suchte im Internet pornografische Fotos - als plötzlich lauter Zahlen und Buchstaben über seinen Bildschirm flimmerten. Schließen konnte der Mann die Fenster nicht mehr. Dann tappte er in die Falle.

Iserlohn - Auf der Suche nach pornografischen Fotos im Internet ist ein Senior am Dienstag in die Falle von Betrügern getappt. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, täusche eine der besuchten Webseiten dem Mann vor, sein Rechner sei von einer Schadsoftware befallen.

Über den Bildschirm flimmerten demnach diverse Fenster mit Zahlen und Buchstaben, die sich nicht mehr schließen ließen. Die Seite nannte per Sprachausgabe auch gleich die Telefonnummer einer Hotline zur Behebung des angeblichen Problems.

Iserlohn: Senior fällt im Internet auf Betrugsmasche rein

Der Senior kontaktierte die Nummer und erlaubte der vermeintlichen Technikerin den Fernzugriff auf seinen Computer. Die bot für mehrere hundert Euro einen „lebenslangen“ Online-Schutzvertrag und fragte den Iserlohner, ob er Online-Banking mache oder andere Zahlungsdienstleister nutze. Die Anweisung der angeblichen Technikern: Er sollte den Rechner eine Stunde angeschaltet lassen.

Der Senior stimmte keinem Vertrag zu, erstattete aber später Anzeige bei der Polizei. „Es ist davon auszugehen, dass die Unbekannte Daten des Iserlohners ausgespäht hat“, so die Polizei. Die Beamten rieten dringend dazu, den Computer komplett neu aufzusetzen - also die Festplatte zu löschen, alle Programme neu aufzuspielen und von einem anderen Computer aus sämtliche Passwörter zu ändern.

Immer Ärger mit Spam: Ein Mann aus Lüdenscheid verschob mit einem Mal alle seine Spam-Mails in den Papierkorb-Ordner. Wochen später weiß er: Eine war wichtig. Er sollte für einen Pferdekopf zahlen, den er gar nicht bestellt hat.

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