Völlig unvermittelt

Mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus: Patient rastet aus - Tritte, Schläge und Spuckattacke gegen Helfer

Eine geballte Faust
+
Ein Patient hat in Iserlohn Rettungssanitäter bespuckt, geschlagen und getreten.

Bei der Einlieferung ins Krankenhaus ist am Donnerstag ein 45-jähriger Patient regelrecht ausgerastet. Wie die Polizei berichtet, bekamen Notfallsanitäter Tritte und Schläge ab. Außerdem spuckte der Mann in die Richtung seiner Helfer.

Iserlohn - Der Mann hatte am Mittag seinen Arzt aufgesucht, der seinen Patienten mit einer akuten Erkrankung direkt ins Krankenhaus einwies, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Der Arzt bestellte demnach einen Rettungswagen. „Bis zum Flur des St.-Elisabeth-Hospitals nahm alles seinen geregelten Verlauf. Im Abteilungsflur legte sich der Mann jedoch plötzlich ohne Ankündigung auf den Boden und schrie herum“, so die Polizei.

Als die Notfallsanitäter nach dem Mann schauten, trat und schlug dieser laut Polizei die Helfer und bespuckte sie. Die Rettungswagen-Besatzung und das Krankenhaus-Personal wussten demnach keinen anderen Rat, als die Polizei zu rufen.

„Die Polizeibeamten legten dem Patienten Handfesseln an. Ein Arzt untersuchte ihn. Auf Veranlassung des städtischen Ordnungsamtes erfolgte eine Zwangseinweisung nach PsychKG - allerdings in ein anderes Krankenhaus“, heißt es weiter. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen sowie Körperverletzung.

Auch im Klinikum in Lüdenscheid hat am Donnerstag ein Mann in der Notaufnahme randaliert. Das Personal wusste sich zu wehren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare