Mehrere Verstöße

Lange Mängelliste: Polizei zieht Holz-Lkw und Schrottsammler-Fahrzeug aus dem Verkehr

Die Polizei hat diesen Holz-Lkw angehalten - und unzureichende Ladungssicherung festgestellt.
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Die Polizei hat diesen Holz-Lkw angehalten - und unzureichende Ladungssicherung festgestellt.

Die Polizei hat am Mittwochmorgen in Iserlohn einen Holz-Lkw und ein Schrottsammler-Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen - jeweils wegen mehrerer Verstöße.

Iserlohn - Am Mittwochmorgen gegen 9.15 Uhr kontrollierte der Verkehrsdienst der Polizei im Märkischen Kreis einen mit 8,5 Tonnen Holz für einen Dachstuhl beladenen Lkw kurz vor seinem Ziel am Griesenbraucker Weg. 

Die Überprüfung ergab, wie die Polizei am Mittag mitteilte, dass die Ladung mangelhaft gesichert war. Die Weiterfahrt konnte demnach erst nach ausgiebiger Nachsicherung fortgesetzt werden. Und weiter schreibt die Polizei: "Zusammenfassung der Mängelliste in Kürze: Viel zu wenig Gurte für 8,5 Tonnen Holz, zu wenig Antirutschmatten unter dem Holz und in den Zwischenlagen sowie zu viele Staulücken. Ergebnis: 90 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg."

Iserlohn-Hennen: Fahrt eines Schrottsammlers endet 

Auch die Fahrt eines Schrottsammlers endete in Iserlohn. Gegen 8.30 Uhr wurde der Lkw (3,5 Tonnen) auf der Eichelberger Straße kontrolliert.

"Dabei wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer über keine Gewerbeanmeldung verfügte und seine Fahrzeiten nicht wie vorgeschrieben dokumentiert hatte", so die Polizei. "Außerdem war der Lkw nicht als Abfalltransport gekennzeichnet."

Fahrzeug auf Adresse zugelassen, an der der Schrottsammler gar nicht mehr gemeldet war

Das Fahrzeug war der Polizei zufolge auf eine Anschrift in Herne zugelassen, an der der rumänische Staatsbürger nicht mehr gemeldet war. Ermittlungen ergaben demnach, dass er in Deutschland keinen festen Wohnsitz mehr hat. 

Die Kennzeichen und der Fahrzeugschein wurden, nach Rücksprache mit dem zuständigen Straßenverkehrsamt in Herne, sichergestellt, so die Polizei weiter. Und: "Die Fahrt war somit zu Ende." 

Vor Ort sei eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro entrichtet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden.

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