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Einweisung: Randalierer (37) im MK rastet aus - Anzeige gegen weiteren Mann

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Gewalt Symbolfoto
Ein 37-jähriger Randalierer ist in Iserlohn ausgerastet. (Symbolfoto) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein 37-Jähriger hat im MK so sehr randaliert und Polizisten bedroht, dass er nach Psych-KG eingewiesen werden musste. Auch für einen weiteren Mann hat der Vorfall Konsequenzen.

Iserlohn - Ein 37-jähriger Iserlohner wurde am Dienstagmorgen nach Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung, Warenbetrug und einem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte nach Psych-KG eingewiesen. Davon berichtete die Polizei am Mittwoch.

Die Polizei schickte der Mitteilung zufolge gegen 11 Uhr wegen eines Randalierers mehrere Streifenwagen zum Schleddenhofer Weg in Iserlohn. Dort bedrohte ein Mann „verbal, aber massiv“ zwei andere Männer. Als die Polizeibeamten eintrafen, richtete sich sein Zorn gegen die Beamten. „Er betitelte sie unter anderem als ‚Hurensöhne, Bastarde, Ich ficke eure Mütter‘“, so die Polizei weiter.

Iserlohn: Randalierer demoliert Lkw-Spiegel und sein Handy

Doch damit nicht genug. Mit einem Faustschlag zerschlug der Mann den Spiegel eines Lkw, zerbrach sein Handy und warf es mit so viel Kraft auf den Asphalt, dass den Umstehenden die Trümmer um die Ohren flogen.

Ein 40-jähriger Zeuge mischte sich in den Streit ein und verpasste dem Randalierer vor den Augen der Polizeibeamten mit einen Arbeitsschuhen einen Tritt gegen den Oberkörper. Damit handelte er sich eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Somit ist der 37-järige Randalierer nicht der einzige, für den der Vorfall Konsequenzen haben wird.

Iserlohn: Randalierer wird eingewiesen

Die Polizeibeamten konnten die Situation schließlich so weit beruhigen, dass sie den Randalierer nach Hause begleiten konnten. Unterwegs mussten sie sich jedoch einen Schwall von Beschimpfungen und Bedrohungen anhören. Auf dem anschließenden Weg zur Wache und in der Polizeiwache bespuckte der stark alkoholisierte 37-Jährige die Polizeibeamten. Ordnungsamt und Arzt wurden hinzugerufen, um eine Einweisung nach PsychKG zu prüfen. Die Prüfung fiel positiv aus. Ein Krankenwagen transportierte den Mann ab.

Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der 37-Jährige zwei Bauarbeitern Zigaretten angeboten. Er bekam Geld, lieferte aber keine Zigaretten. Als die Bauarbeiter nun an ihm vorbeifuhren und anhielten, zeigte er ihnen den Mittelfinger und begann, auf den Lkw der Arbeiter einzutreten und die Männer zu bedrohen.

Ein vermeintlich profaner Streit um einen Parkplatz am Abend des 16. Juli 2020 hätte einen damals 20-jährigen Lüdenscheider beinahe das Leben gekostet. Ein Messerstich in den Rücken verletzte die Lunge des Opfers. Die juristische Aufarbeitung des Vorfalls nahe dem Kluser Platz hat begonnen.

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