Serie von Taschendiebstählen

Erst Rempler an der Lidl-Kasse im MK, dann folgt der Schock für Kundin

Discountunternehmen Lidl
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Erst Rempler an der Lidl-Kasse, dann folgt der Schock für Frau aus dem MK. (Symbolbild)

Eine Frau wurde im Lidl in Iserlohn angerempelt. Wenig später suchte sie vergeblich ihr Geld. Sie war nicht die einzige, die Opfer von Taschendieben wurde. Die Polizei im MK warnt.

Märkischer Kreis - Taschendiebe waren am Montag (21. Juni) im nördlichen Märkischen Kreis unterwegs. Sie hatten es auf Discounter und Supermärkte in Iserlohn, Hemer und Menden abgesehen.

StadtIserlohn
KreisMärkischer Kreis
Einwohnerca. 91.800

Taschendiebe in Discountern in Iserlohn, Menden und Hemer (MK) unterwegs

Gegen 10.30 Uhr wurde eine 68-jährige Frau beim Einkaufen im Lidl am Schapker Weg in Iserlohn bestohlen. Ihr Portemonnaie steckte in ihrer Handtasche. An der Kasse wurde sie angerempelt. Vermutlich nutzte eine unbekannte Person diese Gelegenheit, in die Handtasche zu greifen und die Geldbörse heraus zu ziehen. Als sie bezahlen wollte, stand die Tasche auf und die Geldbörse war weg.

Nur eine Stunde später erwischte es einen 73-jährigen Kunden des Netto an der Friedrichstraße in Iserlohn. Er trug eine Umhängetasche. An der Kasse bemerkte er, dass seine Herrengeldbörse nicht mehr in der Tasche steckte. Er hatte keine verdächtigen Beobachtungen gemacht.

Gegen 11.50 Uhr betrat eine 85-jährige Iserlohnerin des Penny-Discounters an der Hauptstraße in Hemer. Sie hängte ihren Rucksack um die Griffstange des Einkaufswagens. Als sie gegen 12.20 Uhr zur Kasse ging, stand der Reißverschluss der Vordertasche auf und die Geldbörse war weg.

Polizei im MK warnt vor Diebstahl in Supermärkten und Discountern

In einem Supermarkt in Menden wurde einer 71-Jährigen aus Lendringsen zwischen 12 und 12.30 Uhr das Portemonnaie aus ihrer Handtasche gestohlen, die an ihrem Rollator befestigt war.

Die Polizei im MK warnt dringend vor Taschendieben vor allem in heimischen Discountern: Kunden sollten ihre Geldbörsen oder andere Wertgegenstände unbedingt dicht am Körper tragen - am besten, in Innentaschen von Jacken oder Mänteln. Den Einkaufsbeutel, Handtasche oder Rucksack mitsamt Geldbörse an den Wagen zu hängen oder in den Drahtkorb zu stellen, ist die schlechteste Lösung. Niemand behält während des Einkaufs seine Taschen immer im Blick. Sekunden der Unaufmerksamkeit, vielleicht sogar ausgelöst durch ein Ablenkungsmanöver, genügen den Tätern.

Viel los im Supermarkt: Erst versuchen Unbekannte in den Discounter im MK einzubrechen. Wenige Stunden später wird eine Kundin bestohlen. Gebrüll, Randale, Sportschuh-Diebstahl: Eine Frau aus dem MK verursacht Polizeieinsätze „am laufenden Band“.

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