Polizei schreibt Anzeige

Frau zeigt im MK gefälschten Impfpass vor - Mitarbeiterin lässt sie auflaufen

Ein Apotheker stellt am Computer einen digitalen Impfnachweis aus.
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In Iserlohn hat eine Frau in einer Apotheke einen gefälschten Impfpass vorgezeigt.

Mit einem gefälschten Impfpass wollte sich eine Frau im MK einen Nachweis über eine Corona-Impfung erschleichen. Doch eine Apotheken-Mitarbeiterin ließ sie auflaufen.

Iserlohn - Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens gilt die sogenannte 3G-Regel. Wer also beispielsweise an bestimmten Veranstaltungen teilnehmen möchte, muss nachweisen, dass er entweder gegen Corona geimpft, von einer Covid-19-Erkrankung genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet ist. In Iserlohn wollte sich eine Frau jetzt auf illegale Weise einen Impfnachweis erschleichen.

Iserlohn: Frau zeigt gefälschten Impfpass vor - Mitarbeiterin lässt sie auflaufen

Wie die Polizei mitteilte, sei die Frau am Montagmorgen in eine Apotheke in der Westfalenstraße im Iserloher Ortsteil Wermingsen gegangen. Dort habe sie ihren gelben Impfpass und ihren Personalausweis abgegeben, um sich einen digitalen Nachweis über eine Corona-Impfung ausstellen zu lassen.

Doch der Mitarbeiterin der Apotheke in Iserlohn fiel direkt auf, dass mit dem Chargenaufkleber des Impfstoffs, der im Impfpass eingeklebt war, etwas nicht stimmte. Also kontaktierte sie den Impfstoff-Hersteller und fand dabei heraus, dass die Chargennummer, die auf dem Aufkleber stand, überhaupt nicht vergeben wurde.

Iserlohn: Gefälschten Impfpass in Apotheke gezeigt - Mitarbeiterin ruft Polizei

Die Mitarbeiterin informierte die Polizei und als die Frau ihren Impfnachweis abholen wollte, sprachen sie zwischenzeitlich in der Apotheke in Iserlohn angekommene Polizeibeamte auf die Fälschung an. Sie habe schließlich zugegeben, nicht gegen Corona geimpft zu sein und einen gefälschten Impfpass abgegeben zu haben. Die Frau erwartet nach Polizeiangaben nun eine Anzeige wegen Betrugs.

Polizei-Einsätze im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kommen im Märkischen Kreis immer wieder vor: In Altena verprügelten zwei betrunkene Brüder einen Busfahrer, weil der sie darauf hingewiesen hatte, dass sie ihre Schutzmasken nicht richtig tragen. Am Impfzentrum in Lüdenscheid kam es zu einem Streit zwischen einem Mann und einem Security-Mitarbeiter. Der 30-Jährige wollte sich impfen lassen - obwohl das Zentrum geschlossen war.

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