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Irische Stepptänzer im Kulturhaus

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Von: Jutta Rudewig

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Dance Captain Andrew Vickers in seinem Element. © Jirsch

Lüdenscheid – Er ist der Dance Captain, Startänzer und Choreograf: Am Mittwoch streift Andrew Vickers gemeinsam mit dem Ensemble von „Celtic Rhythms direct from Ireland“ im Kulturhaus mehrere Jahrhunderte Kulturgeschichte. Von den Kelten, über Elemente des irischen Volkstanzes bis hin zum modernen Stepptanz wird dem Publikum eine Zeitreise präsentiert. Das Ensemble ist auf Tour. Am 29. Januar Erkrath, am 30. Januar Lüdenscheid, tags darauf geht's weiter nach Bad Laasphe. Drei Tänzer, vier Tänzerinnen, vier Musiker, die die rhythmische Dynamik und die tänzerische Ausdruckskraft mit ihren Melodien untermalen.

Von den Kelten, über Elemente des irischen Volkstanzes bis hin zum modernen Stepptanz wird dem Publikum eine Zeitreise präsentiert. Das Ensemble ist auf Tour. Am 29. Januar Erkrath, am 30. Januar Lüdenscheid, tags darauf geht's weiter nach Bad Laasphe. Drei Tänzer, vier Tänzerinnen, vier Musiker, die die rhythmische Dynamik und die tänzerische Ausdruckskraft mit ihren Melodien untermalen. 

„Vom Band wird bei uns nichts gespielt“, sagt Christian Siemers, der die Tänzer als Veranstalter unterstützt. Momentan seien die Tänzer in einem Hotel in Monheim untergebracht: „Die fahren immer vom Hotel mit dem Tourbus aus zu den naheliegenden Veranstaltungsorten.“ Dance Captain Andrew Vickers lebt in den USA und arbeitet dort als Choreograf und Produzent. Mit neun Jahren begann er zu tanzen, mit 15 Jahren dann die Karriere als internationaler Solotänzer in Shows wie „Spirit of Ireland“ oder „Magic of the Dance“. Die Tänzer studieren durchweg an der University of Limerck in Irland Tanz und Musik.

Auch die Musiker studieren in Limerick irische Musik, die einzige Universität weltweit, wo man dieses spezielle Musikgenre studieren kann. Der Dance Captain bei irischen Tanzshows ist während der gesamten Tournee der tänzerische Leiter. Auch während der Spielzeit in Deutschland wird immer wieder geprobt, um den Standard hochzuhalten.

Siemers: „An den Off-Days, an denen wir nicht spielen, schauen sich die Künstler ab und zu die naheliegenden Großstädte an. Von den Veranstaltungsorten sehen sie wenig, da sie gleich in die Halle gefahren werden, Proben machen, Soundcheck absolvieren und die Show spielen. Nach der Show geht es meist wieder zurück ins Hotel. Da die Künstler abends lange auf der Bühne stehen und danach sehr kaputt sind, bleibt nicht viel Gelegenheit für einen Stadtbummel.“

Beeindruckend in der Show „Celtic Rhthms from Ireland“, die im Kulturhaus gespielt wird, sei ein Music- Battle zwischen Vickers und dem Bodhran-Spieler Kiran Hardiman (irische Trommel) mit Percussionseffekten im Wechsel von Trommel und Stepptanz. Im Unterschied zu anderen Tanzproduktionen, so der Dance Captain, sei bei „Celtic Rhythms direct from Ireland“ nichts aus der Konserve. Kein Tap und kein einziger Ton käme vom Band.

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