Impfstoffkontingent nicht vollständig abgerufen

Impfaktionstag im MK: Niedergelassene Ärzte impfen chronisch kranke Menschen

Jetzt beginnen Corona-Schutzimpfungen auch in Arztpraxen.
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6 000 zusätzliche Impfungen erfolgen über niedergelassene Ärzte.

Im Märkischen Kreis hat es bislang 91 224 Schutzimpfungen gegen das Coronavirus gegeben, davon 22 219 Zweitimpfungen. Dies ist der Stand vom Dienstag, 13. April. 6 000 zusätzliche Impfungen erfolgen am Samstag, 17. April, über niedergelassene Ärzte.

Märkischer Kreis - Geimpft werden chronisch kranke Menschen der Altersklasse der über 60-Jährigen. Eine Terminvereinbarung ist nicht möglich, erklärte der Märkische Kreis in einer Pressemitteilung.

LandkreisMärkischer Kreis
VerwaltungssitzLüdenscheid
Einwohnerzahl412.120 (Stand: 31.12.2019)

Impfaktionstag im MK: 45 niedergelassene Ärzte dabei

Den Impfaktionstag wird es am kommenden Samstag, 17. April, geben. Das Leitungsteam des Impfzentrums stellt niedergelassenen Ärzten im Kreis, die ihre Bereitschaft signalisiert und ihren Bedarf angemeldet haben, Impfstoff des Unternehmens Astrazeneca zur Verfügung. Die Lieferung erfolgt ab Donnerstag mit Unterstützung der Feuerwehren. 45 niedergelassene Arztpraxen werden sich an der Impfaktion beteiligen.

Geimpft werden vorwiegend chronisch kranke Menschen der Altersklasse der über 60-Jährigen mit dem Impfstoff Astrazeneca. Insgesamt 6 000 weitere Impfungen sollen so an diesem Tag über die Bühne gehen.
„Das ist eine tolle Möglichkeit, den Impfprozess bei uns im Kreis weiter anzukurbeln“, sagt Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums. „Es ist klasse, dass sich 45 niedergelassene Ärzte der Aktion anschließen.“

Bei der sogenannten „Osteraktion“ der Landesregierung, bei der ca. 380 000 Impfdosen des Herstellers von Astrazeneca zur Verfügung gestellt wurden, ist das Kontingent für den Märkischen Kreis von den Bürgern nicht vollständig abgerufen worden. Dieses Impfstoffkontingent stellen wir jetzt den niedergelassenen Ärzten zur Verfügung, damit sie es ortsnah an ihre Patienten verimpfen können. Wichtig: Eine zentrale Terminvereinbarung gibt es nicht! Die niedergelassenen Ärzte werden ihre Patienten selber unterrichten und informieren. Nach den ersten Rückmeldungen aus den Praxen sind viele Termine bereits vergeben.“

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