Schwer verletzter Patient muss in Spezialklinik geflogen werden

Nach Verpuffung in Werdohler Stadtklinik: "Christoph Westfalen" landet am Langen Kamp 

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Altena - Der Rettungshubschrauber "Christoph Westfalen" ist am Montagabend in Altena gelandet. Die Besatzung brachte einen schwer verletzten Mann aus der Werdohler Stadtklinik in eine Spezialklinik nach Dortmund. Der 68-jährige Sauerstoff-Patient hatte sich die Verletzungen zugezogen, als er eine Zigarette anzündete und eine Verpuffung auslöste.

Um 20.38 Uhr am Montagabend wurde die Besatzung der hauptamtlichen Feuerwache alarmiert, um den Hubschrauberlandeplatz am Langen Kamp abzusichern und auszuleuchten, wie Patrick Slatosch, Pressesprecher der Feuerwehr Altena am Dienstagmorgen berichtete. 

Kurz darauf landete der Rettungshubschrauber Christoph Westfalen auf dem Parkplatz am Lenneufer.  "Dieser Hubschrauber ist so ausgerüstet, dass er auch in der Dunkelheit fliegen kann", so Slatosch.

Sauerstoff-Patient zündet Zigarette an - und löst Stichflamme aus

Die Besatzung des Hubschraubers nahm einen schwer verletzten Patienten auf und transportierte ihn in ein Dortmunder Klinikum. 

Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte Slatosch, dass es sich bei dem Patienten um den schwer verletzten Mann aus der Werdohler Stadtklinik handelte. Der 68-Jährige, der in dem Krankenhaus eine Sauerstofftherapie erhielt, hatte sich offenbar eine Zigarette anzünden wollen und dafür seine Atemmaske ein Stück angehoben, wie die Polizei bereits am Montagabend berichtete. Der Sauerstoff strömte aus und entzündete sich - offenbar gab es eine Stichflamme. Der Patient wurde schwer verletzt.

Umstände erlauben keine Landung in Werdohl

Während die Landung eines Hubschraubers in Werdohl etwa auf einem Sportplatz tagsüber problemlos möglich gewesen wäre, seien die Anforderungen an einen Landeplatz nachts in der Dunkelheit nicht erfüllt gewesen, erklärte Slatosch. So sei die Wahl auf Altena gefallen. Der Verletzte wurde für den Transport mit dem Hubschrauber nach Altena gebracht. 

Während des Einsatzes der Feuerwehr zur Absicherung der Landung und des Starts des Hubschraubers war der hintere Teil des Parkplatzes Langer Kamp gesperrt.

Weiterer nächtlicher Einsatz für die Wehr 

Gegen 4.40 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges 1 gemeinsam mit der Besatzung der hauptamtlichen Feuerwache dann in den Ortsteil Winkelsen gerufen. 

In einem Betrieb hatte dort ein automatischer Feuermelder ausgelöst. Gemeinsam mit dem Betreiber der Brandmeldeanlage wurde das Gebäude kontrolliert. "Es konnte kein Schadenfeuer festgestellt werden", berichtete Slatosch. Im Einsatz waren circa 20 Einsatzkräfte.

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