Starkregen und Hochwasser

Unwetter im MK: Nach dramatischer Hochwasser-Nacht - diese Straßen sind vollgesperrt

Das Hochwasser hat in Altena diverse Autos überflutet.
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Das Hochwasser hat in Altena diverse Autos überflutet.

Das Unwetter hat den MK voll erwischt. Zwei Feuerwehrmänner sind im Einsatz verstorben. Die Lage ist am Donnerstagmorgen noch immer angespannt. Ein Überblick.

Märkischer Kreis - Vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen und Bahngleise, Sturzbäche: Das Unwetter hatte den MK am Mittwoch voll im Griff. Auch am Donnerstagmorgen hat sich die Lage nicht entspannt. Die Feuerwehren, Polizei und weitere Rettungskräfte sind im Dauereinsatz. Die wichtigsten Infos im Überblick.

KreisMärkischer Kreis
HauptstadtLüdenscheid
Einwohner408.662 (2020)

Update vom 15. Juli, 11.07 Uhr: Aufgrund der aktuellen Lage nach dem Starkregen im Märkischen Kreis hat Landrat Marco Voge seinen Urlaub abgebrochen. Er nahm am Morgen an der Krisensitzung im Brandschutz- und Rettungszentrum auf Rosmart teil. Voge sprach den Angehörigen der beiden im Einsatz ums Leben gekommenen Feuerwehrleuten aus Altena und Werdohl sein Beileid aus und dankte den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz seit Dienstagnacht. Anschließend machte er sich vor Ort in Altena ein Bild der Lage.

In der Spitze waren in der Nacht 1.492 Rettungskräfte im Einsatz. Aktuell sind es noch 900, davon 300 Kräfte aus den Landkreisen Detmold, Löhne und Herford. Noch immer sind die Retter im Dauereinsatz. Die Einsätze werden nach Priorität abgearbeitet. „Nicht jeder Keller, in dem 10 Zentimeter das Wasser steht, wird derzeit abgepumpt“, macht Kreissprecher Alexander Bange deutlich und bittet um Verständnis, wenn es länger dauert.

Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 1

Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 1
Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 1
Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 1
Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 1
Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 1

Wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage erklärte, habe es in der Nacht mehrere Meldungen von im Wasser befindlichen Personen gegeben. Einige mussten gerettet werden, andere zogen sich selbst aus den Wassermassen. Beim Eintreffen machten die Beamten keine Feststellung mehr. Stand jetzt, gebe es im Märkischen Kreis keine Vermisstenmeldung, sagt die Polizeisprecherin, in der Hoffnung, dass es so bleibt.

Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 2

Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 2
Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 2
Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 2
Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 2
Aufräumarbeiten nach Überschwemmung Teil 2

Update vom 15. Juli, 9.59 Uhr: Inzwischen hat sich die Polizei im Märkischen Kreis einen Überblick über die Lage auf den Straßen verschaffen können - und gibt einen Überblick, welche Straßen derzeit voll gesperrt sind.

  • Altena: Nettestraße, Rahmedestraße, B 236 (Knerling), Linscheidstraße,
    Lenneuferstraße, Wixbergstraße, Hegenscheider Weg, Innenstadt/Markaner; Westiger Straße - zwischen Dahle und Altena; L530 - Altroggenrahmede
  • Werdohl: Derwentsider Straße - zwischen Parkplatz Lidl und Bahnhofstraße; Höllmecke (L656) - zwischen B236 und Ortseingang Neuenrade
  • Iserlohn: Grüner Talstraße - zwischen Kesberner Straße und Westendorfstraße
  • Iserlohn-Letmathe: B236 - zwischen Ortsausgang Letmathe und Nachrodt
  • Hemer: B7 - zwischen Landhauser Straße und REAL
  • Nachrodt: B236 - zwischen Nachrodt und Einsal; Altenaer Straße (B236) - zwischen Nachrodt und
    Letmathe
  • B236 zwischen Altena und Werdohl
  • L879 zwischen Herscheid und Werdohl
  • K3 zwischen Kierspe und Halver
  • Schalksmühle: Volmestraße (B54) - zwischen Dahlerbrück und Rummenohl

Was Polizeisprecher Dietmar Boronowski am Morgen schon im Gespräch mit unserer Redaktion sagte, hat die Polizei nun nochmals aufgegriffen: So gibt es offenbar Hinweise darauf, dass im Bereich Altena-Rahmede Absperrmaterial beiseite geräumt wurde, um die gesperrten Gefahrenstellen mit Autos passieren zu können. „Die Polizei geht diesen Hinweisen nach und konsequent dagegen vor.“

Außerdem gilt weiterhin der Aufforderung, sich an die eingerichteten Straßensperren zu halten. „Bleiben Sie möglichst zuhause! Meiden Sie überschwemmte Bereiche! In Notlagen: Sofort den Notruf 110 oder 112 rufen!“

Hochwasser im MK: Nach dramatischer Nacht ist die Lage weiter angespannt

Das Unwetter hat den Märkischen Kreis voll erwischt. Die „Großeinsatzlage“ wurde ausgerufen. Hier: Kierspe.

Update vom 15. Juli, 6.35 Uhr: Die Lage im Märkischen Kreis ist nach einer dramatischen Hochwasser-Nacht auch am Donnerstagmorgen äußerst kritisch und angespannt. Polizeisprecher Dietmar Boronowski appelliert eindringlich an die Bevölkerung in den vom Hochwasser betroffenen Kommunen, zuhause zu bleiben.

Aktuell könne auch die Polizei nicht sagen, welche Straße wo gesperrt ist, und wie hoch das Wasser wo steht. „Feuerwehr und Rettungskräfte geben nach wie vor ihr Bestes“, so Boronowski. Menschen, die sich selbst in Gefahr bringen oder den Einsatzkräften im Weg stehen, erschwerten die Situation hingegen ungemein. „Und die dringende Bitte: Wir brauchen keine Unwetter-Touristen, die aus Spaß ein Video drehen und mal schauen wollen, wie hoch das Wasser denn steht. Derzeit kämpfen Menschen um ihr Leben, um ihre Existenzen.“

Unwetter im MK: Zig Einsätze

Nachrodt hat es schlimm erwischt: vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen und Bahngleise.
Nachrodt hat es schlimm erwischt: vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen und Bahngleise.
Nachrodt hat es schlimm erwischt: vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen und Bahngleise.
Nachrodt hat es schlimm erwischt: vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen und Bahngleise.
Unwetter im MK: Zig Einsätze

Während zahlreiche Straßen und Häuser unter Wasser stehen und/oder voller Geröll sind, sei es für alle, die dennoch unterwegs sind, besonders wichtig, sich an Anweisungen und Straßensperren zu halten. Auf der B7 in Hemer etwa seien am Mittwoch Autofahrer an den Absperrungen vorbeigefahren und dann liegengeblieben, erklärte Boronowski.

Bis dato seien neben den beiden Feuerwehrmännern, die im Hochwassereinsatz ihr Leben verloren, keine weiteren Todesopfer zu beklagen.

Der Krisenstab und die Polizei seien dabei, Antworten auf viele offene Fragen zu finden und sich ein Bild von der Größenordnung des Schadens zu machen. Boronowski bittet aber um Verständnis, dass derzeit einige Dinge noch unklar seien.

Update vom 15. Juli, 00.20 Uhr: Ein weiterer Feuerwehrmann ist während eines Hochwasser-Einsatz im MK verstorben. Der 52-Jähriger ist in Werdohl kollabiert. Die Polizei geht von einem internistischen Notfall aus. Derweil sind weiterhin fast alle Kommunen im Märkischen Kreis von Überschwemmungen betroffen, vor allem Altena und Werdohl. „Insgesamt nimmt die Zahl der (polizeilichen) Einsätze zur Stunde leicht ab“, bilanzierte die Polizei kurz vor Mitternacht. In Teilen des Kreises sei die Situation jedoch weiterhin extrem gefährlich. Die Polizei warnt und appelliert noch einmal: Bleiben Sie zuhause! Meiden Sie überschwemmte Bereiche! Halten Sie sich an die Straßensperren! Wählen Sie den Notruf 110 oder 112 bitte NUR in Notlagen und NICHT für allgemeine Fragen.

Unwetter trifft auch den Nachbarkreis: Talsperren laufen über - „Akute Lebensgefahr“

Auch im Nachbarkreis ist die Lage angespannt. Laut dem WDR läuft die Bever-Talsperre im Oberbergischen Kreis über. Anwohner sollen sich „umgehend in höhere Lagen„ begeben. Es bestehe die Gefahr der Überflutung. Und auch die Wupper-Talsperre bei Radevormwald könnte noch in der Nacht unkontrolliert überlaufen. Der Oberbergische Kreis warnte am Abend unter der Überschrift „Evakuierung“ davor, dass der Wasserstand der Wupper im Stadtgebiet von Radevormwald in kurzer Zeit sehr stark anschwellen wird. Die Anwohner entlang der Wupper im Stadtgebiet wurden aufgefordert, umgehend den Gefahrenbereich zu verlassen. „Es besteht akute Lebensgefahr!“

Update 22.52 Uhr: In Lüdenscheid ereignete sich am Schlittenbach unweit der B229 ein Drama. Drei Menschen verloren den Halt und stürzten ins Wasser. Augenzeugen riefen die Feuerwehr.

Unwetter im MK: Teile der Innenstadt von Balve werden evakuiert - Strom abgestellt

Update 22.04 Uhr: Teile der Innenstadt von Balve werden aktuell evakuiert. Die Feuerwehr fährt mit Lautsprecher-Durchsagen durch die betroffenen Gebiete und das Ordnungsamt ist zu Fuß unterwegs. Es stehen ab 22 Uhr Busse im Bereich Bahnhof und Musikheim bereit, die die Bürger in die Schützenhalle nach Beckum bringen. Sie fahren im Pendelverkehr. In der Schützenhalle gibt es Schlafplätze. Wie die Stadt mitteilt, wird geraten, das Angebot anzunehmen. Es seien schon Rettungen notwendig gewesen, in der kommenden Nacht könne nicht für die Sicherheit der Bürger garantiert werden. Es bestehe akute Lebensgefahr. Folgende Straßen sind betroffen:

  • Hauptstraße
  • In deär Queyte
  • An der Kormke (rechtsseitig in Fahrtrichtung Balve)
  • Garbecker Straße
  • Hoffmeisterstraße
  • Im Mühlenkamp
  • Alte Gerichtsstraße
  • MittelstraßeIm Winkel
  • Alte Hospitalgasse
  • Bereich Bogenstraße
  • Mühlenkamp
  • Am Stadtgraben

Derweil erhält die Stadt Balve überörtliche Hilfe von den Feuerwehren aus Menden und Iserlohn. Weitere Löschzüge sollen in der Nacht im Stadtgebiet eintreffen.

Unwetter im MK: „Großeinsatzlage“ ausgerufen - Evakuierungen laufen

Update 20.16 Uhr: Im Märkischen Kreis wurde die „Großeinsatzlage“ ausgerufen. Die Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen überflutete Straßen und Häuser, Erdrutsche, überschwemmte Industriegebiete und vollgelaufene Keller. Altena ist weiterhin abgeriegelt, dort werden aktuell etwa 100 Personen evakuiert. Laut Kreis gefährden auch in Balve Überschwemmungen die Menschen und eine Evakuierung von rund 50 Personen läuft. „Überflutete Straßen und Häuser werden aus nahezu allen Städten und Gemeinden des Kreises gemeldet“, heißt es aus dem Kreishaus. Das Schloss Neuenhof in Lüdenscheid und das Gewerbegebiet Dresel in Werdohl sind überflutet.

Alle Feuerwehren im Märkischen Kreis sind im Vollalarm. Vollgesperrt sind unter anderem die B236 im Bereich Ütterlingsen und die B229 in der Helle (Stadt Balve). In Neuenrade geht der Fluss Hönne über die Schutzdämme. Dringender Appell vom Märkischen Kreis: Bürgern wird dringend geraten, überschwemmte Bereiche zu meiden. Menschen sollen nicht in überflutete Gärten gehen, sondern zu Hause bleiben und sich in obere Stockwerke retten. Es besteht sonst Lebensgefahr! Auch Straßensperren sollten auf keinen Fall umgangen werden. In Notlagen direkt den Notruf 112 rufen.

Update 19.47 Uhr: Tragisches Unglück in Altena: Ein Feuerwehrmann ist bei einem Hochwasser-Einsatz ums Leben gekommen.

Unwetter und Wassermann im MK: Gleise auf der Volmestrecke unterspült

Update 18.45 Uhr: In Schalksmühle wurde die Hochwasser-Grenze überschritten. Der Pegel der Volme steht derzeit bei 2,49 Meter. Das Wasser breitet sich aus: Straßen sind überlaufen, eine Tiefgarage läuft voll Firmen kämpfen mit eindringendem Wasser.

Update 15.35 Uhr: Soeben haben sich auch 22 Einsatzkräfte aus Meinerzhagen auf den Weg nach Altena gemacht, um die dortige Feuerwehr beim Kampf gegen die Wassermassen zu unterstützen. Die Kräfte können offenbar ohne Probleme entsendet werden: Zwar regnet es auch in Meinerzhagen ohne Unterlass, aber wie die die Wehrleitung mitteilt, haben die Niederschläge dort noch zu keinem Einsatz geführt.

Unwetter im MK: Altena wird abgeriegelt

Update 14.24 Uhr: Altena wird abgeriegelt. Alle Zufahrtswege in die Stadt werden gesperrt, wie die Feuerwehr mitteilt. Der Grund: Zum einen brauchen die Einsatzkräfte alle Rettungswege. Sie müssen unbedingt frei sein. Zum anderen besteht akute Gefahr für den Verkehr durch die großen Wassermengen auf den Straßen.

Auf der B236 in Einsal wurde derweil ein Damm errichtet, um das Wasser aufzuhalten, das vom Kreinberg ungehindert auf die Bundesstraße fließt. So sollen die Walzwerke vor den Fluten geschützt werden.

Komplett überflutet: Die B236 ist in Nachrodt dicht.

Während Altena praktisch abgeriegelt ist, sollen Anwohner im ebenfalls stark vom Hochwasser betroffenen Düsseldorf-Grafenberg das Gebiet verlassen. Das berichtet 24RHEIN*.

Update, 13.00 Uhr: Der Starkregen in der Nacht auf Mittwoch hat bei der Bahn im Regionalverkehr rund um Hagen für Beeinträchtigungen gesorgt. Auf der Strecke nach Rummenohl (RB52) waren im Sauerland nach Auskunft eines Sprechers Gleise unterspült worden. Zügen aus Dortmund endeten in Hagen, Züge aus Lüdenscheid mussten in Rummenohl stoppen.

Update, 12.34 Uhr: Die Unwetter-Lage in Hagen zum Teil dramatisch: Keller und Straßen sind überflutet, Menschen verzweifelt, Autos versinken im Wasser. Der Schaden ist nicht abzusehen; ein Ende des Regens auch nicht. Ein Altenheim wurde evakuiert.

Feuerwehren im Dauereinsatz: Sandsäcke werden zur Leitstelle transportiert

Update, 11.18 Uhr: In Altena ist nun auch die Lenneuferstraße gesperrt, weil die Lenne bald über die Ufer treten wird. Der Wasserstand steigt rasant, weitere heftige Niederschläge sind angekündigt.

Update, 10.40 Uhr: Anfrage zur überörtlichen Hilfe an die Feuerwehr Plettenberg: Der Gerätewagen Logistik der Feuer- und Rettungswache befinde sich laut eigener Mitteilung auf dem Weg zum neuen Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum des Märkischen Kreises in Rosmart. Die Plettenberger Wehr transportiert nach eigenen Aussagen zehn Paletten gefüllter Sandsäcke und 2000 leere Sandsäcke zur Kreisleitstelle.

Unwetter im MK: B236 durchs Lennetal gesperrt - besonders Altena ist betroffen

Besonders trifft es die Stadt Altena. Altena ist praktisch von der Außenwelt abgeschnitten: Die B 236 ist ab Einsal gesperrt, in Altena ebenso Richtung Werdohl, auch die Lüdenscheider Straße ist zwischen Pott-Jost-Brücke und Kleinbahntunnel nicht befahrbar. In Nachrodt ist im Bereich Helbecke der Bahndamm unterspült. „Es kommt zu massiven Staus“, warnt die Polizei im MK und appelliert: „Meiden Sie den Bereich großräumig!“ Neben Feuerwehr ist dort mittlerweile auch das THW im Einsatz.

Neben Abellio hat auch die MVG ihren Betrieb eingestellt. Für die Feuerwehr wurde Stadtalarm ausgelöst. Das Ordnungsamt teilt mit, dass am Donnerstag (15. Juli) kein Wochenmarkt stattfindet.

Einzige gute Nachricht: Es gibt noch kein Lennehochwasser. Das ganze Lennetal ist betroffen: Die Derwentsider Straße in Werdohl war nur kurz gesperrt, ist aktuell aber wieder befahrbar. Der Höllmecker Weg zwischen Werdohl und Neuenrade ist voll gesperrt, Geröll liegt auf der Fahrbahn. Die Bundesstraße zwischen Werdohl und Altena ist gesperrt, die Werdohler Feuerwehr ist in Dresel im Einsatz. Die Plettenberger Straße ist nur einseitig befahrbar, dort ist die Kreiselbaustelle. Die Feuerwehr ist dort aktuell im Einsatz.

Unwetter im MK: Die Bilder aus der Region

Und nicht nur Straßen sind überschwemmt. In Altena (Mühlenrahmede) und Nachrodt (Kreinberger Weg) lagen Bäume auf der Straße und mussten durch die Feuerwehr beseitigt werden. So auch aktuell auch auf der L619 in Plettenberg-Leinschede.

Hart getroffen hat das Unwetter auch Nachrodt-Wiblingwerde: Nicht nur die B236, sondern weitere Straßen sind überflutet, auch die Bahngleise am Bahnübergang Helbecker Weg sind unter Wasser. Zudem liefen zahlreiche Keller voll, der Weg von Wiblingwerde nach Nachrodt ist dicht.

Die Folgen des Dauerregens und Unwetters sind auch in Plettenberg zu sehen. Nahezu alle Löschgruppen der Feuerwehr waren in Plettenberg im Einsatz, um vollgelaufene Keller auszupumpen, überlaufene Bäche einzudämmen und Einlässe freizulegen.

Die B236 wurde zwischen Plettenberg-Pasel und Plettenberg-Siesel durch Wasserzuläufe aus dem Berg teilweise überspült.

Die B54 ist zwischen Hagen und Schalksmühle gesperrt. Für Autofahrer gibt es dort derzeit kein Durchkommen.

Nicht nur der MK ist massiv betroffen: In vielen Regionen Nordrhein-Westfalens sind die Folgen des Unwetters und Dauerregens zu spüren. *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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