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Mann aus dem MK schickt Internet-Flirt intime Fotos - jetzt wird er erpresst

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Von: Daniel Großert

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Ein Mann aus dem MK wähnte sich in einem heißen Internet-Flirt - und schickte einer unbekannten Frau intime Fotos von sich. Dafür musste er fast teuer bezahlen.

Hemer - Er hatte einen heißen Flirt erwartet, doch stattdessen sollte es auf einmal teuer werden: Ein Mann aus Hemer wurde von einer Internetbekanntschaft erpresst, nachdem die „unbekannte Schöne“, wie die Polizei sie nennt, ihn dazu gebracht hatte, ihr intime Fotos von sich zu schicken.

Hemer: Mann schickt Internet-Flirt intime Fotos - jetzt wird er erpresst

Vor drei Wochen hatte der Mann die Frau bei Facebook kennengelernt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Im Laufe der Zeit chatteten beide immer öfter - und inniger: Plötzlich wollte die Frau intime Fotos von ihm haben. Offenbar in Erwartung eines heißen Flirts schickte der Mann aus Hemer ihr am Donnerstag die gewünschten Bilder.

Der Schuss ging jedoch nach hinten los: Die Internetbekanntschaft forderte ihn noch am selben Tag auf, Geld auf ein Konto in Frankreich zu überweisen. Ansonsten würde sie die anzüglichen Fotos, die er ihr geschickt hatte, an seine Facebook-Kontakte weiterleiten. Immerhin: Der Mann aus Hemer bezahlte das geforderte Geld nicht, sondern ging direkt zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Erpressung.

Hemer: Mann schickt Internet-Flirt intime Fotos - Polizei warnt

Die Masche funktioniert nach Polizeiangaben immer wieder. Und die Beamten warnen: „Opfer sollten nicht zahlen, denn mit einer Zahlung ist es meist keineswegs ‚erledigt‘. In der Regel folgen weitere Forderungen.“ Daher sollten Betroffene idealerweise erst gar nicht solche intimen Bilder verschicken - weder aufgefordert noch unaufgefordert.

Laut Polizei suchen auch Heiratsschwindler in sozialen Netzwerken oder Dating-Portalen nach potenziellen Opfern. Eine Frau aus dem MK verlor auf diese Weise fast 100.000 Euro. „Wer sich tatsächlich auf einen Online-Flirt einlassen will, der sollte sehr genau recherchieren, was für ein ‚Single‘ ihn oder sie da gerade anbaggert“, erklärt die Polizei. Besonders frisch angelegte Profile sollten Nutzer misstrauisch machen. Eine Rückwärts-Bildersuche helfe zudem dabei, Fake-Profilfotos zu erkennen.

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