Heider: Politik muss am „Magneteffekt“ arbeiten

Karin Käppel erläuterte Dr. Matthias Heider die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

MÄRKISCHER KREIS ▪ Die Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Märkischen Kreis war das Thema während eines Besuchs des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider in der Lüdenscheider Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit Iserlohn. In einem persönlichen Gespräch mit Agenturchefin Karin Käppel informierte sich Heider über den aktuellen Stand.

Die Arbeitsmarktzahlen für den Monat Dezember verzeichnen einen Anstieg der Arbeitlosen von 3,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Karin Käppel erklärt: „Auch wenn wir mit jahresdurchschnittlich 14 970 Arbeitslosen in 2012 insgesamt besser dastehen als im Schnitt des Vorjahres, kann das hohe Niveau von 2011 nicht gehalten werden.“ Der Abbau der Arbeitslosigkeit sei zunächst einmal vorbei und stagniere. Dies solle aber nicht negativ belegt sein, heißt es in der Pressemitteilung, denn auch weiterhin würden Stellen aus allen Wirtschaftszweigen gemeldet, die arbeitsuchenden Personen berufliche Perspektiven aufzeigen können.

Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels diskutierten die beiden in der Geschäftsstelle Lüdenscheid auch die künftige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Ein besonderes Augenmerk richtete Heider auf die Maßnahmen für Langzeitarbeitslose und den Fachkräftemangel: „Hier gibt es weiteren Handlungsbedarf für die Politik. Für Langzeitarbeitslose müssen die Anstrengungen für passgenaue Angebote erhöht werden. Dem Fachkräftemangel wollen wir darüber hinaus mit Vermittlungen aus dem europäischen Binnenmarkt entgegenwirken.“ Die Bundesagentur leiste bereits gute Arbeit. Aufgabe der Politik sei es, „am Magneteffekt unserer Region zu arbeiten. Wir brauchen mehr junge Menschen, die nach der Ausbildung oder dem Studium ins Sauerland zurückkommen.“

Agenturchefin Käppel war zufrieden mit dem ausführlichen Gespräch: „Ich freue mich sehr, wie tief Herr Dr. Heider in unseren Themen steckt und sich für die Belange der Arbeitsagentur einsetzt.“

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