Polizei gibt Tipps zur Sicherheit

Facebook-Hacker kapert Konto und pfuscht am Profil - Polizei mahnt zur Vorsicht

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Die Polizei warnt mahnt dazu, nicht zu viele Informationen im Internet zu veröffentlichen.

Ob Geburtstag, Telefonnummer, private Nachrichten oder persönliche Bilder: Auf Facebook kann man so einige Informationen hinterlassen. Dumm nur, wenn diese in die falschen Hände geraten.

Märkischer Kreis - Auch digitale Identitäten können gestohlen werden: Am Donnerstag stellte eine Mendenerin fest, dass sie nicht mehr auf ihr Facebook-Konto zugreifen konnte. Ein Unbekannter hatte offenbar ihren Account gehackt und nicht nur ihr Kennwort, sondern auch Titel- und Profilbild ausgetauscht.

Die unbekannte Person hat nun auch vollen Zugriff auf andere Daten - das heißt im Klartext auf alle Daten, die die Frau bei Facebook hinterlegt hat. Ein Sprecher der Polizei macht die Ausmaße nochmal deutlich: Beispielsweise bei einem Datenabgleich am Telefon fragen Unternehmen manchmal nach Adresse und Geburtsdatum, um die Identität zu verifizieren. Wenn man solche Informationen bei Facebook hinterlegt hat, könne ein Hacker also auch in anderen Lebensbereichen in die Identität schlüpfen.

Die Mendenerin erstattete Anzeige wegen des "Ausspähens von Daten". Das wird mit einer Freiheitstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Polizei ruft zum Schutz auf

Man solle starke Passwörter statt "1234" verwenden. Am wichtigsten sei dies E-Mail-Konten, da diese Konten auch dem Zurücksetzen anderer Konto-Kennwörter dienen. Außerdem solle man die 2-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Immer, wenn sich jemand an einem neuen Gerät oder Browser anmeldet, muss die Anmeldung zuvor an einem der bekannten Geräte oder Browser bestätigt werden.

Weitere Tipps sind

  • Daten sparsam veröffentlichen
  • Aktuelle Viren-Programme nutzen
  • Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von unbekannten Leuten an
  • Doppelte Profile können von Namensvettern aber auch von Betrügern stamm. Im Zweifel: Informieren Sie die Netzwerk-Betreiber
  • Sollte man Opfer von Datenmissbrauch werden, gilt es, Beweise zu sichern - beispielsweise durch Screenshots, Aufschreiben von Uhrzeiten und Namen und dann Anzeige erstatten

Noch mehr Tipps gibt es im Sicherheitskompass.

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