Es gab zwölf Gefahrenstellen

Nach dem Unwetter: eine Bilanz über das Geschehen - mit Fotogalerie

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Die Lage hat sich wieder beruhigt.

[Update, 10.09 Uhr] Kreisgebiet - Über dem Märkischen Kreis haben sich im Lauf des Samstags schwere Unwetter entladen. Im Volmetal hagelte es daumendicke Körner. Die Feuerwehr war an vielen Stellen im Einsatz. Jetzt hat die Kreisleitstelle eine Bilanz gezogen.

Einen Blitzeinschlag, ein Baum auf einer Straße und viel, viel Wasser - das ist die Bilanz der Unwetter am Samstag. An zwölf Gefahrenstellen war die Feuerwehr im Einsatz. Besonders betroffen waren Meinerzhagen, Schalksmühle, Plettenberg und Kierspe. "Es gab viel Wasser", teilt eine Mitarbeiterin der Kreisleitstelle mit. So stand der Maiplatz in Plettenberg unter Wasser - so dass auch etwas in ein Geschäft einlief -, viele Gullideckel waren verstopft.

Doch trotz des Chaos gibt es eine gute Nachricht: Personen wurden keine verletzt, wie der Mitarbeiterin mitteilt.

Die Unwetter am Samstag

Schwere Gewitter mit starkem Regen und Hagel waren angekündigt. Und sie kamen. Am Samstagnachmittag ist ein Unwetter über den Märkischen Kreis hinweg gezogen und bescherte der Feuerwehr vor allem im südlichen Kreisgebiet viel Arbeit. Besonders Meinerzhagen, Kierspe und Plettenberg waren betroffen.

In Kierspe - und auch in Meinerzhagen - fielen daumendicke Hagelkörner vom Himmel. Die Feuerwehr Kierspe rückte u.a. zur DRK-Unterkunft aus. Dort waren Wassermassen eingedrungen.

Vor der Stadthalle in Meinerzhagen gab es wie an vielen anderen Stellen auch Verkehrsprobleme nach dem Sturzregen: Das Wasser stand auf den Straßen, weil die Gullys die Wassermenge nicht aufnehmen konnten.

Unwetter: So sah es in NRW aus

In Meinerzhagen schoss das Wasser auf einigen Straßen regelrecht bergab. Auf der Oststraße bildeten sich halbzeitig tiefe Pfützen. Dazu gab es stürmische Böen. Auch Hit- und Lidl-Supermarkt waren von den plötzlichen Wassermassen betroffen.

Unwetter im Märkischen Kreis

Die RB25-Bahnstrecke zwischen Marienheide und Meinerzhagen musste gesperrt werden, da der Wind vier Bäume auf die Gleise geknickt hatte. Einsatzkräfte aus Meinerzhagen zersägten die Bäume und räumten die Strecke wieder frei.

Die Feuerwehr-Leitstelle meldete um kurz nach 16 Uhr zahlreiche Einsätze wegen überfluteter Straßen und Keller. Gegen 17.30 Uhr ebbte die Zahl der Einsätze ab. "Kurz, heftig, aber nichts Schlimmes", hieß es von der Polizei-Leitstelle des Märkischen Kreises.

Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes gilt bis 20 Uhr.

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