Hochansteckende Influenza A-Virus

Geflügelpest im MK breitet sich aus: Betrieb muss Hühner töten

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Die Geflügelpest breitet sich im Märkischen Kreis aus.

Die Geflügelpest breitet sich im Märkischen Kreis aus. Der hochansteckende Influenza A-Virus des Subtyps H5N8 wurde in einem zweiten Geflügelbetrieb in Menden nachgewiesen.

Märkischer Kreis – In der Folge mussten 202 Hühner, zehn Enten und eine Gans getötet werden, das teilt der Kreis mit. Darüber hinaus musste das Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometer um den betroffenen Betrieb geringfügig geändert werden. Eine entsprechend angepasste Allgemeinverfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und des Beobachtungsgebiets sowie Anordnung der Aufstallungspflicht im Beobachtungsgebiet zum Schutz gegen die Geflügelpest tritt mit Wirkung zum 8. April in Kraft.

KreisMärkischer Kreis
VerwaltungssitzLüdenscheid
Einwohnerzahl410.222 (Stand: 31.12.2019)

Der Kreis weist darauf hin, dass nach bisherigen Erkenntnissen keine weiteren Betriebe im Beobachtungsgebiet betroffen sind.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat seinerseits per Allgemeinverfügung vom 29. März eine Aufstallungspflicht für Geflügel angeordnet. Diese gilt auch für den gesamten Märkischen Kreis. Die Geflügelpest war in der Region vor wenigen Tagen erstmals in einem Betrieb in Menden nachgewiesen worden.

Wie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen mitteilt, sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Funde von verendeten wildlebenden Wasservögeln oder Greifvögel dem Veterinäramt des jeweiligen Landkreises zu melden. 

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