Neue Regeln für Geflügelhalter

Geflügelpest im MK: Kreis hebt Sperrbezirk auf

Das Veterinäramt des MK hat den Sperrbezirk aufgehoben.
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Das Veterinäramt des MK hat den Sperrbezirk aufgehoben.

Gute Nachrichten für Geflügelhalter im MK: Der Kreis hat den Sperrbezirk aufgehoben. Allerdings gelten weiterhin verschärfte Regeln.

Ab sofort gibt es keinen Sperrbezirk rund um die beiden betroffenen Betriebe in Menden, in denen die Geflügelpest ausgebrochen war. Das teilt der Märkische Kreis am Freitag (30. April) mit. Das bedeutet aber nicht, dass alle Gefahr gebannt ist. Vielmehr gilt der Bereich mit einem Radius von drei Kilometern um die Betriebe herum nun als Beobachtungsgebiet. Das regelt eine neue Allgemeinverfügung des Kreises.

Nach Durchführung der erforderlichen Maßnahmen und Einhaltung der Fristen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben wird der Sperrbezirk in das bestehende Beobachtungsgebiet überführt, das in einem Radius von zehn Kilometern um die betroffenen Gebiete herum gilt. Damit gelten für das Gebiet des ehemaligen Sperrbezirks nun die gleichen Regeln wie für das weiterhin bestehende Beobachtungsgebiet.

Stallpflicht für Geflügel im MK bleibt

Auch für das erweiterte Beobachtungsgebiet gilt - ebenso wie für das gesamte Kreisgebiet – weiterhin eine Stallpflicht für sämtliche Geflügelbestände. Das gilt vor allem für Hühner, Puten, Enten und Gänse. Geflügelhalter werden nach wie vor gebeten, ihre Bestände dem Veterinäramt zu melden.

Bisher wurden im Märkischen Kreis zwei Ausbrüche der Geflügelpest nachgewiesen. Der betroffene Hof in Menden wurde gesperrt und die Tötung der Tiere veranlasst, um eine Verbreitung der Krankheit in andere Geflügelbestände zu verhindern. Doch zahlreiche weitere Regionen in NRW sind betroffen.

Diese Regeln gelten für Geflügelhalter im MK

Im Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern gilt nun Folgendes:

-Geflügel muss in einen Stall oder in eine Voliere mit dicht überstehender Dachabdeckung und Seitenbegrenzungen, die ein Eindringen von Wildvögeln verhindern
-Geflügelhalter müssen Haltung beim Veterinäramt melden (falls noch nicht geschehen), beispielsweise per E-Mail an Veterinaer@maerkischer-kreis.de.
-Auffällige Todesfälle müssen gemeldet werden.

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