Großer Einsatz in Hemer

Gas-Alarm: Feuerwehr evakuiert Kindergarten - das ist der Grund

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Symbolbild

Hemer - Plötzlich roch es überall nach Benzin: Mitarbeiterinnen eines Kindergartens in Hemer haben die Feuerwehr alarmiert. Die evakuierte sofort das Gebäude. 45 Kinder mussten raus.

Gas-Alarm am Morgen: Um 9.11 Uhr erreichte die Feuerwehr Hemer der Anruf des Kindergartens in der Geitbecke. Dort hatten Mitarbeiterinnen Gasgeruch im gesamten Gebäude auf dem Gelände der katholischen Gemeinde Peter und Paul festgestellt.

Die Feuerwehr rückte an, roch es auch und erhöhte die Alarmstufe. Die 45 Kinder und das Kindergarten-Personal mussten das Gebäude verlassen. Auch das Pfarrheim wurde evakuiert. Einige Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt, andere spielten auf dem Außenglände.

Zu diesem Zeitpunkt war nach Angaben von Hemers Feuerwehr-Sprecher Andreas Schulte nicht klar, ob es sich bei den Dämpfen womöglich um ein explosionsfähiges Gemisch handelt. Die Straße Geitbecke wurde gesperrt. 32 Feuerwehrkräfte machten sich auf die Suche nach der Ursache für den Geruch. Auch die Polizei rückte an.

Nachdem zunächst nach Gas oder einem defekten Tank gesucht wurde, stellte die Feuerwehr fest, dass die Dämpfe aus der Kanalisation aufstiegen. Der entscheidende Hinweis kam jedoch von einem Mitarbeiter. Der erzählte, dass er beim Aufräumen einen Behälter geöffnet und die darin enthaltene Flüssigkeit - laut Schulte vermutlich Verdünnung - in den Ausguss gekippt hatte.

Damit war die Ursache klar - und auch, dass keine Explosionsgefahr bestand. Aktuell spült die Feuerwehr die Kanalisation, um die Geruchsbelästigung zu reduzieren. Die Kripo ermittelt.

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