Firma im MK Opfer von Internetbetrügern

Mailadresse nicht richtig gelesen - und schon war ein Vermögen weg

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Abzocke im Internet

Mitarbeiter eines Unternehmens im MK sind auf eine Phishingmail hereingefallen. Ein kleines c in der Mailadresse, eine neue Kontonummer - und schon war ein Vermögen auf einem Konto am anderen Ende der Welt verschwunden.

Hemer - Bereits vor einigen Wochen hatte der Chef der Fima in Hemer persönlich eine Mail bekommen. Ein Geschäftspartner kündigte darin eine Konto-Änderung an. Was der Hemeraner nicht bemerkte: In der Absenderadresse stand ein "c" zu viel. Die Mail kam gar nicht von dem Geschäftspartner.

Auch ein paar elektronische Briefe später hatte niemand Verdacht geschöpft. Stattdessen überwiesen die Hemeraner zwei hohe Geldbeträge ins Ausland. Erst danach bemerkte jemand das überzählige "c" in der Absenderadresse. Und der echte Zahlungsempfänger monierte die ausstehenden Zahlungen.

So genannte Phishingmails gibt es in unzähligen Varianten. Einige richten sich an Unternehmen. Mal lässt sich ein falscher Chef Geld überweisen. Mal meldet sich ein angeblicher Geschäftspartner.

Das rät die Polizei

Unternehmen sollten auf jeden Fall Prüfabläufe festlegen, um solche Betrügereien zu vermeiden. Überprüfen Sie Absender- oder Internet-Adresse auf Übereinstimmung mit der bis dato verwendeten Adresse. Klicken Sie nie auf Links in Mails. Übermitteln Sie keine sensiblen Daten per Mail. Bei angeblichen Kontoänderungen: Fragen Sie telefonisch unter der bekannten Nummer nach, ob die Information richtig ist. Halten Sie Anti-Virenprogramm auf aktuellem Stand.

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