63 Feuerwehrleute im Einsatz

Flüssiges Metall ausgelaufen: Brand bei Grohe in Hemer

Hemer - Die Hemeraner Feuerwehr blieb von den zahlreichen Brandeinsätzen an diesem Wochenende nicht verschont. In der Gießerei des Armaturenherstellers Grohe war am Samstagnachmittag flüssiges Metall ausgelaufen und hatte die Umgebung des Ofens entzündet.

Sofort reagierte die Brandmeldeanlage, umgehend rückte die Feuerwehr an. Bereits bei deren Eintreffen war die Werkshalle so stark verraucht, daß umgehend das Alarmstichwort erhöht und weitere Löschzüge hinzugezogen wurden.

Ingesamt 63 Feuerwehrleute waren an den Löscharbeiten beteiligt, die durchaus eine Herausforderung darstellten. Sechs Trupps kamen unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Mit Wasser oder Schaum war diesem Feuer nicht beizukommen, so wurden verschiedene Sonderlöschgeräte benutzt.

Eine ganz spezielle "Waffe" waren die 150 Kilo sogenanntes "Metallbrandpulver", mit dem die Hemeraner Wehr die Flammen schlussendlich unter Kontrolle bekam. Insgesamt dauerte der Einsatz rund drei Stunden. Verletzt wurde bei dem Industriebrand glücklicherweise niemand.

Die Mitarbeiter der Firma haben geistesgegenwärtig reagiert, bereits bei Eintreffen des ersten Löschzuges war das Gebäude im Gewerbepark Edelburg geräumt. Wie es zu dieser folgenreiche Panne gekommen war, ist derzeit unklar.

Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde noch nicht beziffert. In welchem Umfang die technischen Anlagen in der Halle in Mitleidenschaft gezogen wurden, muss nun geprüft werden. Allein der Produktionsausfall ist für Industriebetriebe zumeist erheblich.

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