In der Innenstadt

Großeinsatz der Feuerwehr im MK: Zwei Personen müssen bei Brand gerettet werden

Nach einem Brand in Iserlohn mussten zwei Personen von der Feuerwehr gerettet werden.
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Nach einem Brand in Iserlohn mussten zwei Personen von der Feuerwehr gerettet werden.

Im Märkischen Kreis kommt es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Wegen eines Brandes in der Innenstadt müssen zwei Personen gerettet werden.

Iserlohn - Rund 50 Einsatzkräfte der Iserlohner Feuerwehr waren am späten Dienstagabend bei einem Brand in der Müllensiefenstraße in der Iserlohner Innenstadt im Einsatz. Wie die Feuerwehr mitteilte, war es in einem als KFZ-Werkstatt genutzten, sehr verwinkelten Flachbau zu einem Schadenfeuer gekommen.

StadtIserlohn
LandkreisMärkischer Kreis
Fläche125,5 km²
Einwohner92.174 (31. Dez. 2019)

Feuerwehr-Großeinsatz in Iserlohn: Wegen Brand werden zwei Personen gerettet

Durch eine bauliche Verbindung konnte sich der Brandrauch demnach in das angrenzende Wohnhaus ausbreiten und schnitt zwei Personen den Fluchtweg durch den Treppenraum ab. Hier wurden umgehend zwei Trupps zur Menschenrettung von den eintreffenden Kräften eingesetzt. Die zwei Personen konnten unverletzt ins Freie geführt werden.

Zur Brandbekämpfung gingen im Anschluss mehrere Atemschutztrupps von der vorderen und von der hinteren Gebäudeseite vor. Außerdem wurden zwei Drehleitern mit Wenderohren in Bereitstellung gebracht. Trotz der baulich schwierigen Situation gelang es der Feuerwehr eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile sowie das Wohnhaus zu verhindern.

Feuerwehr-Großeinsatz in Iserlohn: Erste Einsatzkräfte können nach zwei Stunden abziehen

Nach circa zwei Stunden konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Eine Brandwache verblieb aber bis in die Morgenstunden an der Müllensiefenstraße. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Löschgruppen Stadtmitte, Bremke, Iserlohner Heide, Letmathe und Ober- bzw. Untergrüne sowie der Rettungsdienst mit Notarzt und Rettungswagen.

Zudem war die Feuerwache an der Dortmunder Straße mit weiteren Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt, die Atemschutzgeräte und Getränke zur Einsatzstelle nachführten. Die Bewohner des Wohnhauses wurden anderweitig untergebracht. Zur entstanden Schadenshöhe und zur Brandursache können momentan noch keine Angaben gemacht werden.

Vor wenigen Wochen war es in Lüdenscheid zu einem kuriosen Feuerwehreinsatz gekommen, nachdem ein Mann mit einer E-Zigarette einen Alarm ausgelöst hatte. Daher beschränkte sich der Einsatz auf „schimpfen und Fenster öffnen“, wie ein Feuerwehrsprecher zusammenfasste.

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